Karriere-Kickstart mit BWR: Wirtschaft trifft Recht

Shownotes

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Studipodcast der Technischen Hochschule Aschaffenburg.

00:00:08: Ein Podcast, für den sich Studierende im Rahmen ihres Studiums Konzepte überlegen und selbst

00:00:13: fürs Mikrotreten. An der TH Aschaffenburg wird nämlich Praxis groß geschrieben. Hands-on in

00:00:19: die Zukunft. Du findest hier Themen rund um die Studienwahl und das Studium selbst. Interessant

00:00:25: also für Studieninteressierte und Studierende aus erster Hand zu hören, was hier möglich ist

00:00:30: und wie es an der TH AB so läuft. Also genug von mir, lassen wir die Studierenden sprechen.

00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast. Wir sind zu viel hier an einem Tisch und wir beschäftigen

00:00:48: uns heute mit der Frage, was man denn mit dem Studienfach BWR danach so machen kann. Ich bin

00:00:54: die Anne mit mir am Tisch sitzt noch die Bojana, die Frau Eckhardt-Renalo und der Marcel, ein

00:01:01: ehemalige Student unserer Technischen Hochschule. Wir sind hier, weil wir das aufgrund eines Wahlfas

00:01:08: machen, das ihr in unserer Hochschule auch wählen könnt und ja, ich würde mal sagen, dass sich jeder

00:01:14: vielleicht erst mal selbst kurz vorstellt. Also wie sagt, ich bin die Anne. Ich studiere an der

00:01:19: Technischen Hochschule, ersten Semester Internationales Immobilienmanagement. Genau, wie gesagt, mein

00:01:25: erstes Semester. Deswegen kann ich noch nicht so viel von der Hochschule erzählen, aber bisher

00:01:28: gefällt es mir dort sehr gut und ich gebe gerade weiter. Ja, hi, ich bin die Bojana. Ich bin schon

00:01:35: im dritten Semester jetzt in BWR und kann da vielleicht dann auch ein bisschen was noch mit beitragen.

00:01:41: Ja, mein Name ist Laura Eckhardt-Renalo. Ich habe mal BWR studiert, das liegt jetzt schon ein paar

00:01:47: Jahre zurück. Mittlerweile bin ich als Lehrkraft für besondere Aufgaben an unserer Hochschule tätig,

00:01:52: leite unter anderem dieses Wahlfach hier, das sich Digitale Marketing und Vertriebstrategien

00:01:58: nennt und promoviere ansonsten im Bereich Mietrecht parallel. Ja, einen wunderschönen guten Tag,

00:02:05: Maas der Winter der Name. Ich bin Datenschutzspezialist bei einer großen deutschen Privatbank und bin

00:02:11: auch ehemaliger Student im Bereich BWR und freue mich auf den heutigen Tag. Ja, also wir haben ein

00:02:19: paar Fragen vorbereitet, weil es ja doch mal ganz Interessant ist zu hören, wie ist es als

00:02:23: aktueller Student in dem Studienfach, wie ist es vor allem vielleicht auch als Außenstehender,

00:02:28: so wie ich, vor allem als Sozenten auch gleich mal ganz interessant die Sichtweise zu sehen,

00:02:32: aber vor allem was wir ganz wichtig fanden, dass man auch mal hört, was kann man überhaupt

00:02:37: danach damit machen. Also BWR ist vor allem für mich als Nicht-Studierende, also nicht BWR-Studierende

00:02:42: so rum, doch irgendwie so was, was man damit danach für was steht BWR auch. Ja, deswegen will

00:02:49: ich jetzt auch gleich mal direkt die Frage reinwerfen, was BWR überhaupt ist, also für was steht die

00:02:54: Abkürzung und was kann man da in dem Studienfach so erlernen? Ich glaube, das ist gerade mal direkt

00:02:59: eine gute Frage an Sie, Frau Elke hat drinnen. Ja, die habe ich mir damals auch gestellt,

00:03:03: bevor ich angefangen habe zu studieren. Jetzt kann ich Sie hoffentlich ein bisschen besser

00:03:07: beantworten als damals. BWR steht für Betriebswirtschaft und Recht und das trifft es eigentlich auch

00:03:12: relativ gut. Man absolviert sozusagen ein Studium, was ja zwei Welten verbindet, einmal Wirtschaft

00:03:18: und einmal den rechtlichen Aspekt. Und die Besonderheit im Rahmen des Studiums ist tatsächlich auch,

00:03:24: dass man sich nach einem Grundstudium dazu entscheiden kann, ob man sich jetzt eher auf

00:03:28: den rechtlichen Teil konzentrieren möchte und spezialisieren. Da erwirbt man dann den Bachelor

00:03:34: of Laws mit seinem Abschluss oder aber ob man sich eher auf den wirtschaftlichen Teil, also den

00:03:38: betriebswirtschaftlichen Teil, fokussieren will und erwirbt dann den Bachelor of Arts. Ich vermute

00:03:45: jetzt mal, Sie haben sich wahrscheinlich auf den rechtlichen Teil spezialisiert als Datenschutzexperte,

00:03:51: oder? Kleine Überraschung tatsächlich nicht. Na ja, kam dann anscheinend aber doch noch so

00:03:57: in der Praxis, dass das irgendwann interessant wurde. Absolut. Ja, also auch aus meiner Sicht

00:04:02: stütze auf jeden Fall die Aussage, dass man nicht so genau weiß eigentlich am Anfang, was einen

00:04:06: erwartet. Aber das ist auch zugehendermaßen so ein bisschen der Reiz an der ganzen Sache. Man

00:04:10: hatte schnell das Gefühl, oder ich hatte schnell das Gefühl, ja, diese Freiheit, die ich so ein

00:04:15: bisschen gesucht hatte noch nach dem Abitur, weil ich gesagt hatte, mmh, BWL, da sehe ich mich nicht

00:04:19: vollständig. Gleichzeitig sehe ich mich aber auch nicht, sage ich mal, nur im juristischen Bereich.

00:04:24: Ich würde gerne so ein bisschen beide Welten zumindest mal kennenlernen können. Und ja,

00:04:28: im Nachgang hatte ich zwar vorgehabt, in die Wirtschaft zu gehen, bzw. bin es auch gegangen,

00:04:32: ja, so ganz das Rechtliche hat mich nie verlassen bereu, ich tue das aber an der Stelle nicht. Ja,

00:04:38: ich denke, das ist auch was den Studiengang auszeichnet, dass man wirklich, ja, natürlich die

00:04:43: Möglichkeit hat, erst einmal sehr breit sich zu orientieren, zu schauen, was macht mir wirklich

00:04:48: Spaß, was gefällt mir, sei es dann mit der Entscheidung Bachelor of Laws bzw. Bachelor of Arts

00:04:54: oder dann auch zum späteren Verlauf mit der Schwerpunktwahl. Auch da kann man ja sowohl

00:04:59: juristische Schwerpunkte wählen als auch betriebswirtschaftliche. Und das Schöne ist so,

00:05:04: habe ich zumindest damals als Studentin empfunden, dass man während des Studiums das Gefühl hat,

00:05:09: man hat sich jetzt nicht von Anfang an auf einen konkreten Berufszweig festgelegt,

00:05:15: wie es ja ein anderen Studiengang ist. Wenn man jetzt Zahnmedizin studiert oder Lehramt,

00:05:19: dann wird man halt im besten Falle mit Abschluss irgendwann Zahnärztin oder Lehrerin. Aber hier

00:05:25: kann man wirklich sich erst mal frei entfalten, auch in Form von Werkstudenten, Tätigkeit,

00:05:29: Praktika orientieren, was am Spaß macht und dann bestenfalls irgendwann den Job finden,

00:05:35: in dem man aufgeht. Ja, also da kann ich nur zustimmen, ich weiß ganz genau noch nach dem Abi,

00:05:40: dass man halt auch direkt nach dem Abi da steht und überhaupt nicht weiß wohin. Dann wird ganz

00:05:46: oft gesagt, ja hier, wenn der gar nicht weiß, dann gehe halt ins BWL. Aber irgendwo jetzt BWR

00:05:51: gibt einem halt beides und diese Rechtsvorlesungen für mich sind einfach so super interessant und

00:05:58: helfen einem einfach schon im Alltag voran. Also ich weiß bei BWL ist mir ein bisschen aufgefallen,

00:06:04: das ist leicht abschrakt noch. Man muss dann gucken, man muss in einem Unternehmen anfangen

00:06:09: zu arbeiten, um zu schauen oder halt in Form von Werkstudenten, Tätigkeiten, wie wende ich das

00:06:13: überhaupt an. Und das finde ich, es sind BWR gerade weil dieses Recht noch mit rein spielt,

00:06:18: man hat das Gefühl, als ob das Hand und Fuß hätte. Ja und das hilft einem dann schon und was man

00:06:24: dann später macht, sieht man jetzt hier, ist dann komplett frei zu entscheiden. Also man ist

00:06:31: überhaupt nicht eingeschränkt. Ja, also da wäre vor allem die Frage, die mir schon mehrfach

00:06:35: aufgekommen ist, vor allem auch als Dozentin, wie überhaupt darauf kommt, das Fach danach selbst

00:06:40: zu halten, sagt man ja, zu der richten Zeit nicht weiß, wie man es sagt, weil es irgendwie,

00:06:45: also ich kann zumindest jetzt, also ich bin jetzt frisch vor Amitur erst gekommen, ich kann

00:06:49: meiner Seite aussprechen, ich war froh, wenn ich die Fächer los geworden bin, also das typische

00:06:54: so was wie Mathe oder auch was, wenn mir ganz schlimm war, war für SIG und Chemie, das war mal

00:06:58: froh, wenn man es los wird. Kann ich nur bestätigen? Ja, deswegen habe ich mich dann gefragt,

00:07:05: warum man, also vor allem weil ich mir das gerade auffällts, so allein schon im ersten Semester,

00:07:10: so das Engagement von den Studenten ist jetzt nicht so hoch wie in der Schule, weil in der Schule

00:07:15: ist ja Anwesenheitspflicht, zumindest war es bei mir so und man wusste, wenn man nicht kommt,

00:07:20: man kann das Abitur nicht so gut schreiben und so, der frage ich mich, wie motiviert man sich vor

00:07:24: allem als Dozentin so, okay, ich stehe morgens gerne auf und ich gehe gerne in die Uni und halte

00:07:29: das, weil es ist doch anders wie in der Schule. Man hat Leute vor sich sitzen, die vielleicht

00:07:34: selbst nicht kommen wollen. Ja, genau, deswegen habe ich mich. Das stimmt natürlich. Nee, also wie

00:07:40: ist es dazu gekommen? Zunächst mal muss ich sagen, also was absolut stimmt ist, dass einem ja nicht

00:07:45: jedes Fach Spaß macht. Das ging mir genauso, also als dann mal die quantitative Methodenprüfung

00:07:51: geschafft war, habe ich drei Kreuze gemacht und war sehr froh, das einfach nur abhaken zu können,

00:07:55: aber es gab eben ziemlich viele Fächer, vor allem juristischer Natur, die mir viel Spaß gemacht

00:08:02: haben, BGB etc., also BGB 1, 2, 3, das baut ja dann alles aufeinander auf. Vielleicht kurz, was BGB ist,

00:08:07: dass sie zu mir wissen. Das stimmt, bürgerliches Recht, ja, also im Prinzip einfach vielleicht auch

00:08:13: gerade zu Beginn des Studiums, wie schließt man eigentlich ein Vertrag ab, was ist ein Vertrag,

00:08:17: welche Verträge gibt es so und das ist wie gerade ja auch schon gesagt wirklich praxistauglich und

00:08:23: zum Teil natürlich auch schon im Alltag anwendbar und das hat mich auch so begeistert. Ich habe

00:08:29: dann irgendwann im Verlauf des Studiums angefangen, Tutorien zu geben, dazu haben wir ja auch schon

00:08:33: Podcasts hier aufgenommen zum Thema Tutorium und da habe ich gemerkt, zum einen, wenn man etwas

00:08:40: weitergibt, versteht man es im Nachgang selbst noch mal viel besser, ja, wenn man jemand anderem

00:08:45: etwas erklärt, das ist wie in der Lerngruppe, bekommt man tieferes Verständnis, auch durch die

00:08:50: Fragen, die aufkommen und zum anderen habe ich da gemerkt, das macht mir Spaß, was weiterzugeben

00:08:55: oder die Leute mitzunehmen und habe mir dann nach dem Studium tatsächlich gedacht, dass ich mal

00:09:01: abgesehen eben von der Promotion gerne in diese leeren Betätigkeit rein wollen würde. Jetzt stimmt

00:09:06: das natürlich, was Sie sagen, dass man leider natürlich auch mit Studierenden zu tun hat,

00:09:12: die vor einem sitzen und vielleicht nicht ganz so motiviert sind, aber es gibt auch und das muss

00:09:17: man ganz klar sagen, eine ziemlich große Menge, die es doch ist und ich verstehe das dann einfach so,

00:09:23: dass es einen Teil der Gruppe gibt, die vielleicht an dem Fach oder an der Art und Weise, wie ich

00:09:28: das jetzt rüberbringe, weniger Interesse hat, aber umso schöner ist es ja zu sehen, wenn es dann auch

00:09:34: Leute gibt, die interessierte Fragen stellen, ja, und so weiter und die versuche ich natürlich,

00:09:40: umso mehr mitzunehmen und die anderen im besten Fall auch irgendwie, aber es ist eine freiwillige

00:09:46: Leistung so ein Studium und ich denke, das muss man einfach auch ganz klar so sagen, kommuniziere

00:09:52: ich ja auch immer mal wieder in den Veranstaltungen, man bekommt etwas angeboten in Form der Vorlesung

00:09:57: oder in Form von Tutorien, in Form von Lehrmaterialien, was man dann daraus macht, das liegt an jedem

00:10:03: Einzelnen und dem Zweifelsfall, das ist leider so, sortiert sich das dann auch sukzessive aus. Also

00:10:10: wenn man zum Beispiel, ich bin ja auch im Master unterwegs, da dann lehrt, dann ist das Interesse

00:10:16: ein ganz anderes, also da muss man wirklich sagen, ist dann ja eine intrinsische Motivation, das

00:10:21: schaffen zu wollen, da ist man vielleicht schon im Beruf gewesen oder ist es gerade parallel und

00:10:26: merkt, na, so eine Zusatzqualifikation, die würde mich jetzt wirklich noch weiterbringen, da ist

00:10:31: eine sehr hohe Anwesenheitsquote und da wird auch sehr interessiert Fragen gestellt und das nimmt

00:10:36: eigentlich von Semester zu Semester zu dieser Anteil, aber gerade das erste Semester, da bin

00:10:42: ich ja auch viel unterwegs, macht mir Spaß, weil ich denke, da hat man auch noch die Möglichkeit,

00:10:46: den Leuten Lust aufs Studium zu machen und im besten Fall funktioniert es und manchmal nicht.

00:10:51: Ja, also ich muss sagen so, ich habe ja bei Ihnen sogar jetzt per Zufall bürgerliches Recht,

00:10:57: man wird so, wenn man jetzt direkt vom Abitur kommt, schon ein bisschen ins kalte Wasser geworfen,

00:11:02: weil wir auch so Paar in der Vorlesung so haben, die wirklich genau die Ahnung haben, wie man das

00:11:06: BGB aussegt, also nur wenn man ein Gesetz liest, was man da dann auch direkt runter versteht, aber

00:11:11: wenn man sich richtig reinhängen muss, macht schon Spaß, also es ist schon Arbeit auch. Ich denke,

00:11:17: das ist genau der Punkt, wenn man etwas dafür tut, das ist jetzt nicht nur bei BGB so, sondern in

00:11:23: jedem Fach, dann kommen auch die Erfolgserlebnisse, wenn man dann mal die erste Klausur geschrieben hat

00:11:28: und sie wow, habe ich jetzt wirklich mit 1.0, 1.3 oder wie auch immer bestanden, bestätigt das

00:11:33: einen ja auch und dann denkt man sich vielleicht im nächsten Semester, okay, ich gebe jetzt noch mal

00:11:38: mehr oder ich bleibe am Ball und will das auch irgendwie erfolgreich beenden. Eigentlich sollte

00:11:44: ja die Motivation der Studies Design durch das Studium das Ziel zu erreichen, mal einen Job zu

00:11:50: finden, der einem Spaß macht. So verstehen wir uns auch in der Lehre, dass wir dazu beitragen wollen,

00:11:57: dass jeder eigentlich für sich auch herausfindet, was wird mir Spaß machen. Das heißt, wenn jetzt

00:12:01: jemand die BGB Vorlesung katastrophal findet, ja nichts damit anfangen kann, ist der vielleicht

00:12:06: schlecht ausgehoben in der Rechtsabteilung. Ja, wäre schlecht. Wobei, wobei, also erst mal müsste

00:12:12: ich festhalten, ganz ganz wichtig an die Zuhörer für die Zukunft geht in die Tutorien als E-Major

00:12:16: Student, das hat mir das Schwimmen gerettet. Wie oft war es ich da und dachte ich werde es nicht

00:12:22: schaffen und ja, da musste man durch die harte Schule tutorien Übungsaufgaben üben, dann schafft man

00:12:27: alles an der Thea. Ja, ein wichtiger Punkt glaube ich auch ist eben, was du auch angesprochen hast,

00:12:33: das Anne, der Punkt, dass man eben ja eine Art und Weise lernt, wie man mit Gesetzen umgeht. Als

00:12:38: ich damals diesen Schritt gemacht habe aus dem Studium heraus, also ich bin ja wie gesagt im

00:12:41: Datenschutz tätig. Ich hatte von Themen wie der Datenschutz Grundverordnung und so was,

00:12:45: ehrlich gesagt, keine Ahnung. Also ich hatte tatsächlich die ersten Übungspunkte und wusste,

00:12:50: okay, das ist ein wichtiges Gesetz, das hat viele Daten zu tun. Mich interessiert das,

00:12:55: ich muss es lernen. Und der Vorteil, den ich eben, das ist auch hier diese Praxisrelevanz,

00:12:59: die ich immer sehr zu wertschätzen wusste, von BWR war, dass ich zwar nicht wusste,

00:13:03: was das Gesetz beinhaltet, aber ich wusste, wie ich mir beibringen konnte, es zu lesen,

00:13:07: es zu verstehen und anwenden zu können. Und ich glaube dieses Wissen, was man erlernt,

00:13:11: dieses, sag ich mal, strukturierte, wie gehe ich mit Gesetzen um, da spielt es keine Rolle,

00:13:15: ob es ein BGB, ein HGB, StLG oder sonst was ist. Die Ansätze, die herangehensweise,

00:13:19: ist immer dieselbe eigentlich. Wo es gibt ein paar Ausnahmen, aber größtenteils ist es immer

00:13:22: dasselbe. Und ja, es hat dann auch gleichzeitig so ein bisschen beruhigt, weil ich wusste,

00:13:26: okay, ich habe wieder keine Ahnung, was es geht, aber ich weiß, wie ich beginnen kann. Ich weiß,

00:13:30: wo ich anfange. Ich fange nämlich bei Artikel 1 an und lese einfach mal drauf los, so wie ich es

00:13:34: gelernt habe im BGB. Diese Facetten, diese Zusammenhänge fand ich immer sehr, sehr wertvoll,

00:13:38: gerade im Bereich BGB. Das freut mich auch total aus Studentenperspektive mal zu hören,

00:13:42: weil das ist genau auch der Ansatz, den wir verfolgen. Man kann unmöglich in sieben Semestern

00:13:48: auf alles vorbereitet werden und gewappnet sein, aber der Anspruch ist eigentlich,

00:13:53: den Studenten ein Werkzeugkoffer mitzugeben fürs weitere Leben, fürs Berufsleben und zum Teil

00:13:59: vielleicht auch ein bisschen fürs Private. Auch dafür sind viele Qualitäten oder Kompetenzen,

00:14:04: die man im Studium erwirbt, sicherlich von Vorteilen, gewisses Durchhaltevermögen oder

00:14:09: auch Zeitmanagement, wie strukturiere ich vielleicht auch meinen Alltag. Und dann eben auch dieses

00:14:15: Skills zum Beispiel im rechtlichen Bereich, wie kann man ein Gesetz lesen und verstehen und auch

00:14:20: das Selbstvertrauen, das man mitnimmt aus so einem Studium. Ich kann mir Sachen auch selbst

00:14:26: aneignen. Deswegen sagen wir auch immer, das ist die Vorlesung und hier gibt es übrigens noch

00:14:31: Literaturempfehlungen. Das ist keine Verpflichtung, dass man die dann noch durchackert, aber es trägt

00:14:37: dazu bei, sich sukzessive Selbstwissen aneignen zu können. Und das braucht man im Job.

00:14:41: Absolut, ja, ohne Gezahme. Ich finde es auch super wichtig, dass man das auch einfach so akzeptiert,

00:14:46: dass einem auch im Verlauf des Studiums nicht alles gelingt. Ja, also ich weiß jetzt, ich bin im

00:14:50: dritten Semester, ich bin sowohl schon durch Prüfungen durchgefallen, als auch, dass ich

00:14:55: Prüfungen bestanden habe. Und es ist also, man fällt kurz in so ein kleines Loch, weil wie Anne

00:15:01: schon sagte, man wird ins kalte Wasser geschmissen. Und gerade im ersten Semester versucht man eigentlich

00:15:07: sich vom Abitur so ein bisschen auszuruhn, aber dann kommt alles also aufeinander. Ich finde,

00:15:13: man muss dann einfach akzeptieren, dass es Fächer gibt, die einem liegen, dass es Fächer gibt,

00:15:16: die einem nicht so liegen. Und man merkt immer, also ich hatte jetzt eine Prüfung tatsächlich,

00:15:21: die habe ich einmal geschoben und bin jetzt einmal durchgefallen. Und die hängt einem einfach im

00:15:26: Rücken. Aber ich muss sagen, dadurch, dass ich jetzt schon zweimal durchgegangen bin, habe ich

00:15:31: trotzdem was in meinem Kopf von dem Fach und habe das Gefühl, ich kann es auch anwenden,

00:15:36: diesen Werkzeugkoffer halt. Es fehlt einfach nur soweit, dass ich, ich habe auch das Gefühl,

00:15:40: ich werde es niemals im Alltag anwenden können. Aber da muss man halt erstmal anfangen, man muss

00:15:45: erstmal in den Beruf einsteigen, man muss erstmal schauen. Und dort wird einem so viel erklärt,

00:15:49: dass man sich manchmal auch denkt, ich habe mit Freundinnen gesprochen, die auch so weit sind,

00:15:54: Marcel, die sagen dann hier, eigentlich habe ich das Studium nicht gebraucht, das sagen sie. Aber

00:15:59: wenn sie dann dort sitzen, dann sagen sie, ja hier so inhaltlich haben sie zwar nichts mehr,

00:16:04: aber so den Prozess des Studierens zu haben, ist halt dann doch irgendwie hilfreich gewesen

00:16:10: im Berufsleben. Ja, was ich mir besonders spannend fand bei dem ganzen Thema, also ganz ganz wertvolle

00:16:16: Aspekte, die du gerade genannt hattest, dass deine Freundin zu euch berichtet haben, dass sie nicht

00:16:20: mehr dieses Wissen, was sie aufgebaut haben, die nicht mehr gebraucht haben. Das ist tatsächlich so,

00:16:24: weil man muss ja ganz offen sein im Studium, lernt man erstmal so ein bisschen, also gerade im

00:16:27: Bachelorstudium erstmal von allem etwas. Natürlich gibt es die Schwerpunkte, das waren ja immer so

00:16:31: ein bisschen die Punkte, die ich in Erinnerung zumindest, wo man so ein bisschen, sag ich mal auch,

00:16:35: ja, seine eigenen Wunsch, so ein bisschen hinterlegen konnte, was man gerne machen möchte und halt

00:16:38: vor allem sehr intensiv halt auch bearbeitet hat. Dass das natürlich dazu führt, dass man, ja,

00:16:44: wenn man dort ankommt, wo man ankommt im Leben, dann merkt okay, die anderen Aspekte, ich erinnere

00:16:50: mich immer ganz ganz toll an eine Steuerrecht zum Beispiel, habe die Klasur mit einer Schlacht

00:16:55: förmlich mit 4.0 bestanden, wird befilmert in meinem Kopf sein, ich war noch nie so glücklich,

00:16:58: aber nachher bin ich nicht sauer drum oder sag okay, es war jetzt die doofe Klasur und

00:17:03: alles das Thema war schlecht, nein im Gegenteil, das Thema Steuern begegnen mir zwar im Datenschutz

00:17:07: ja seltener, aber zumindest hat man immer wieder mal so ein bisschen, sag ich mal,

00:17:11: Annegpunkte damit und hat einfach mit dem Thema zu tun und irgendwie ändert man sich so ein

00:17:15: bisschen ganz dunkel, sag ich mal, im Hinterkämchen, in der Hinterkammer an gewisse Themen und denkt

00:17:20: sich, naja, irgendwas ist hängen geblieben, irgendwas ist da noch da und ich bin ganz froh,

00:17:24: dass ich zumindest so ein kleines Wissen noch habe, was zwar nicht anwendbar ist, was absolut

00:17:28: keiner braucht auf dieser Welt wahrscheinlich, aber es hilft mir zumindest Sachverhälte

00:17:31: so besser zu verstehen und ich glaube, das ist sehr, sehr wertvoll.

00:17:34: Das sollte man immer wertschätzen, dass man da auch die Option bekommt oder die Chance

00:17:37: bekommt, nicht nur in eine Richtung zu gehen, sondern auch wirklich mal alles, wenn man möchte,

00:17:41: sehen zu dürfen.

00:17:42: Und es kommt ja auch darauf an, in welchem Bereich man landet, also bei mir war es beispielsweise

00:17:46: so wie jetzt mal vor meiner Tätigkeit in der Lehre war ich in der Rechtsabteilung bei

00:17:50: einem großen Immobilienkonzern, es hat mir extrem viel Spaß gemacht und da konnte ich

00:17:55: tatsächlich eigentlich so gut wie alles aus den Rechtsfächern auch anwenden, weil sowohl

00:18:02: das, was man im bürgerlichen Recht gelernt hat, ja, dann natürlich Vertragsrecht, Mietrecht,

00:18:07: all das, dann hatte ich damals noch als Wahlfach höchstrichterliche Rechtsprechung, ja, natürlich

00:18:11: muss man in der Rechtsabteilung auch mal BGH-Uhrteile sich anschauen und auch vor allem verstehen,

00:18:17: wie funktioniert Rechtsprechung solche Geschichten.

00:18:19: Vertragsrecht, natürlich gilt es, Mietverträge zu verhandeln, also das war extrem wichtig,

00:18:25: aber und das ist auch das Interessante und vielleicht auch nochmal auf diese Besonderheit

00:18:28: BWR einzugehen.

00:18:29: Ich war ja umgeben von vielen Volljuristen, es gab auch weitere Wirtschaftsjuristen

00:18:35: neben mir und wir hatten tatsächlich den Vorteil, das muss man ganz klar so sagen, ich

00:18:40: hatte zusätzlich ja dann auch noch Immobilienschwerpunkt gewählt und noch den Master in Immobilienmanagement

00:18:45: dran gehängt, dass ich jetzt nicht nur in Anführungszeichen diese rechtliche Kenntnis

00:18:50: hatte, die vielleicht nicht so vollumfänglich war wie die von einem Volljuristen, wobei

00:18:55: man auch da sagen muss, die lernen auch in einem Jurastudium natürlich nur bruchteilhaft

00:19:00: jetzt irgendwie mobil in Recht, weil das auch wieder ein ganz spezielles Rechtsgebiet

00:19:03: ist, aber dafür hatte ich natürlich aus meinem betriebswirtschaftlichen Aspekt heraus unglaublich

00:19:10: viele Kenntnisse, die da vielleicht gefehlt haben, Buchführung oder aber auch so was

00:19:14: wie Kontrolling, ja, allgemeine BWL und dann eben natürlich der Immobilienschwerpunkt,

00:19:20: all das was damit einhergeht, waren ja Sachen, die einem Volljuristen zumindest in der Theorie

00:19:25: erst mal gefehlt haben und da habe ich auch oft gespiegelt bekommen, ja hier, das fällt

00:19:30: ihr zum Teil so leicht, dich da reinzudenken, ja natürlich, weil man es eben über Jahre

00:19:35: auch beigebracht bekommen hat, auch offen für diese wirtschaftlichen Themen zu sein.

00:19:39: Ja, ich finde Sie haben jetzt zwei Begriffe genannt und zwar Volljurist und Wirtschaftsjurist

00:19:44: und da hätte ich schon mal eine Frage um mal auf unseren Titel zurückzukommen, BWR studieren

00:19:49: und dann und zwar, in welche Richtung geht es denn nach dem Studium?

00:19:52: Also das können Sie besser beantworten beziehungsweise der Marcel, wenn ich fertig bin mit meinem

00:19:58: Studium, wo stehe ich, was kann ich machen oder stehe ich dann wieder vor der Wand, wo

00:20:01: ich dann wieder sage, hey, was mache ich denn jetzt?

00:20:04: Weil Jurist bin ich ja nicht richtig, ich bin ja nicht richtig, nur BWL-Absolvent, wie

00:20:09: sieht es dann aus?

00:20:10: Das ist eine sehr gute Frage und passt tatsächlich auch zu Ihrer Aussage davor.

00:20:13: Ich glaube, diesem Punkt erreicht man als BWR-Schudent irgendwann immer, das ist immer so, glaube

00:20:17: ich, so eine Art Identitätskrise, aber so ein bisschen, wer bin ich überhaupt?

00:20:22: Was kann ich überhaupt in diesem Studium anfangen?

00:20:23: Am Anfang denkt man sich so, ja so richtig, was können, tu ich nicht, bin weder so ein

00:20:27: richtiger BWLer, sage ich mal, ein richtiger Anfangstrich, bitte, noch bin ich ein richtiger

00:20:31: Volljurist, also das heißt die Rechtsabteilung nimmt mich sowieso nicht ernst oder wie ist

00:20:34: das anders?

00:20:35: Und ich habe schnell gelernt, dass so ein bisschen unsere oder meine Rolle dann quasi

00:20:38: als BWR-Schudent, wo ich mich wohlgefühlt habe, wie mehr, so eine Art Mediatorfunktion

00:20:42: war.

00:20:43: Ich habe jetzt in der Rechtsabteilung gearbeitet, noch Unternehmensberater und ich hatte auch

00:20:48: oft das Gefühl so ein bisschen, ich war zwar nicht, also es klingelt vielleicht ein bisschen

00:20:51: provokant, aber ich war manchmal auch ein bisschen der Sehende in dem Raum, wer unterlauter

00:20:54: blinden, warum, wenn man nur geben ist von Volljuristen, bekommt man auch nur die Meinung

00:20:58: eines Volljuristen zu Themen.

00:20:59: Und gerade zum Beispiel mein Thema, der Datenschutz, das ist viel mehr, das ist nicht nur Gesetzestexte

00:21:04: auswendig lernen und predigen und das ist es, Datenschutz hat auch viel mit IT-Knowledge

00:21:08: zu tun, also einfach zu herauszufinden, naja, was ist denn diese Informationstechnologie,

00:21:12: was steckt denn dahinter?

00:21:13: Also ich meine, jeder von uns kennt die Social Media Plattform, da stecken so viele Daten

00:21:17: dahinter und ja, jetzt nur zu sagen, naja, das gibt eine reine rechtliche Perspektive

00:21:22: und das ist es, nein, überhaupt nicht, das geht um die Daten, es geht um die technischen

00:21:25: Abläufe, Verläufe und so weiter.

00:21:26: Und da war ich dann immer so ein bisschen der Meinung, naja, dadurch, dass ich ja wie

00:21:32: gesagt kein Volljurist bin und eigentlich BWLer bzw. auch in meiner Volljurigentätigkeit

00:21:36: viel mit IT zu tun hatte, war ich dann so ein bisschen in allen Ecken zwar drin, nirgendwo

00:21:40: richtig, aber das war genau mein Vorteil, weil ich konnte quasi so ein bisschen die

00:21:43: IT-Seite verstehen, die BWL-Seite bzw. die BWL-Seite und dann noch die Volljuristenseite und

00:21:48: konnte aber auch alle so ein bisschen naja, vereinen und sagen naja, er meint das so

00:21:51: und so ist der Aspekt und hier und da, aber auch gleichzeitig verstehen, wenn die mir

00:21:55: was gesagt haben, was andere wiederum, die ja natürlich Vollzeit in der IT sind, nicht

00:21:58: nachvollziehen können, weil sie sagen, ich bin doch kein Volljurist, was ist das für

00:22:01: ein Chinesisch, was der von mir will?

00:22:03: Ja, und das fand ich immer ganz gut und irgendwann hatte ich anfangs, wie gesagt, diese Identitätskrise

00:22:08: und irgendwann hatte ich so das Gefühl, das ist genau mein Sellingpoint, das ist genau

00:22:10: mein USP, weil ich wusste, naja, außer mir kann's ja keiner, ich kann zum Glück alle

00:22:15: drei Sachen, sag ich mal, nachvollziehen und das finde ich jetzt eine riesige Stärke,

00:22:18: weil es mir so viel bringt.

00:22:19: Natürlich, wie gesagt, ich würde mir niemals anmaßen zu sagen, ich verstehe so viel wie

00:22:22: ein Volljurist in seinem Bereich, muss ich aber auch gar nicht, ich muss nur verstehen,

00:22:25: was er von mir will oder was er mir sagen möchte, dass ich es wiederum demjenigen sagen kann,

00:22:29: der das vielleicht technisch umsetzen muss.

00:22:30: Und jetzt fand ich immer super, fand irgendwie, das war so ein bisschen einzigartiger als

00:22:35: andere Bereiche und das ist so ein bisschen dieser Schrittbar.

00:22:38: Also ja, man steckt so ein bisschen in der Identitätskrise irgendwann mal im BWR-Studium,

00:22:43: aber gleichzeitig, wie gesagt, findet man seinen Weg und ich glaube, es gibt sehr, sehr viele

00:22:46: Facetten, wo das einfach super reinpasst.

00:22:49: Ist man da auf Hürden gestoßen, um zum Unternehmen zu gelangen?

00:22:52: Also, von seitens des Unternehmens gab's da dann irgendwie, dass er sagt, es ist aber

00:22:56: nichts halbes, nichts Ganzes?

00:22:58: Natürlich, Kritiker gibt's immer, ne?

00:23:00: Es gibt natürlich, also wenn man natürlich, ich glaube, jeder wird das mal lernen, weil

00:23:04: der in der Berufsheld ist, man muss auch ganz offen mal so sagen, also gerade in der Rechtsabteilung

00:23:08: vor Jugendsten gehen, an harten Weg.

00:23:10: Also ich will mir nicht anmachsen, wie schwer es Staatsexamen sind, wenn man sagt, naja,

00:23:15: ganz böse, jetzt ganz Flapsig formuliert, ich hab nur einen Bachelor gemacht und was

00:23:18: ist es halt?

00:23:19: Das kommt natürlich auch manchmal ein bisschen herausfordernd drüber, ne?

00:23:22: Und es kommt immer so ein bisschen darauf an, wie verkaufst du es?

00:23:25: So klar, wenn du dann die Menschen herantrittst und sagst, so, ich bin jetzt hier der super

00:23:28: Experte und du nicht, das wirkt natürlich auf Menschen, aber Unternehmen sind wie gesagt

00:23:33: oftmals aber auch sehr dankbar, weil wenn man, glaube ich, dann auch gleichzeitig klar

00:23:36: macht, ich bin hier nicht da, um irgendwie jemand zu ersetzen oder irgendeine Rolle anders

00:23:40: dazu gestalten, sondern ich bin da, um neue Blickwinkel, neue Perspektiven auf Themen

00:23:44: aufzuwerfen, dann funktioniert das super und ich muss zugeben, ich hab jetzt aus meinem

00:23:49: Freundeskreis, die natürlich auch BWR-Schwister haben oder mit Cooleyton damals, nie gehört,

00:23:53: dass es ein Ausschlusskriterium oder so, es ist natürlich, wenn man sich auf eine Stelle

00:23:56: als Volljuris bewirbt und keiner ist, ne?

00:23:58: Okay, okay.

00:23:59: Das haben wir schon fast gedacht.

00:24:01: Ja, das sind wir, die bezeichnen Wirtschaftsjuristinnen halt nicht ausreichend.

00:24:03: Da kann man ja dann vielleicht auch wirklich schauen, in welchen Branchen, ne?

00:24:06: Also ich meine, es gibt natürlich Jobs, bei denen ist der Volljurist eine Voraussetzung.

00:24:10: Wenn ich jetzt rotar werden will, dann bringt mir der Wirtschaftsjurist nichts, aber gerade

00:24:14: Rechtsabteilungen sind dann natürlich sehr offen für einen in den Wirtschaftsunternehmen,

00:24:19: weil oftmals dieser geteilte Blickwinkel gewünscht ist oder auch gebraucht wird, dass jemand

00:24:24: drauf schaut.

00:24:25: Absolut.

00:24:26: Vielleicht auch nochmal zu diesem Stichwort Identitätskrise.

00:24:28: Ja, definitiv ist es natürlich etwas...

00:24:31: was man sich fragt, was mache ich eigentlich nach dem Studium? Dazu muss man natürlich

00:24:35: aber auch sagen, wie schon gesagt, mal abgesehen von den wenigen Berufen heutzutage, bei denen

00:24:41: man wirklich so ein festgezurtes Berufsbild hat, wie zum Beispiel in meinem Beispiel vorhin Zahnarzt.

00:24:47: Ist das ja in ganz vielen Fällen so, auch wenn man jetzt BWL studiert, was ist BWL? Da kann man

00:24:52: ja auch von Kontrollen über Personal ja alles Mögliche machen. Und mein Tipp wäre da, das habe

00:24:59: ich damals selbst so gemacht und das empfehle ich auch heute noch, dass man versucht sich schon

00:25:03: praktisch während des Studiums zu orientieren. Also bei mir war es damals zum Beispiel so gewesen,

00:25:09: ich habe versucht möglichst viele Werkstudenten-Jobs oder halt Praktika zu machen, war dann erst

00:25:16: mal zu Beginn des Studiums in der Personalabteilung, das war jetzt nicht schrecklich, aber das war

00:25:20: jetzt auch nichts, was ich persönlich für mich als berauschend empfunden habe. Es hat mir jetzt nicht

00:25:24: allzu viel Spaß gemacht. Dann war ich in der Unternehmensberatung gewesen, die vor allem auf

00:25:30: Compliance und Geldwäsche spezialisiert war. Und da habe ich dann zum Beispiel schon gemerkt,

00:25:34: okay, dieser rechtliche Bereich, und da kommt ja auch wirklich wiederum Wirtschaft dazu bei Compliance,

00:25:39: bei Geldwäsche, der macht mir Spaß, hat mir sehr gefallen. Bin dann aber über mein Praxisse-Mester

00:25:45: tatsächlich ja in diese Immobilienwelt gelangt und habe gemerkt, das ist total mein Ding und ich

00:25:50: möchte mich da auch rechtlich darauf spezialisieren. Von daher wusste ich dann auch schon, in welche

00:25:55: Richtung der Master gehen soll oder wenn ich den jetzt nicht gemacht hätte, wäre ich dann trotzdem

00:25:59: in die Immobilienbranche sehr wahrscheinlich gegangen. Und das habe ich auch bei meinen

00:26:03: Kommilitonen oder heute natürlich auch noch Freunden so erlebt. Viele von uns haben wirklich

00:26:08: entweder dann über Werkstudenten-Tätigkeiten oder spätestens über das verpflichtende Praxisse-Mester

00:26:13: einen Einblick in die Praxis erhalten und entweder gemerkt, oh nee, also dieser Bereich, das ist

00:26:19: gar nichts für mich, das ist auch schon eine wertvolle Erkenntnis. Oder aber auch, ja, das macht

00:26:23: mir Spaß und da kann ich mir vorstellen, drin zu landen. Und Berufsbilder, die ich jetzt sehe,

00:26:29: bei meinen ehemaligen Kommilitonen, die sind ganz verschieden. Also, es gibt einen, der macht

00:26:34: gerade seine Prüfung zum Steuerberater. Der hat dann noch ein Masterbounce an der Hochschule

00:26:38: drangehängt. Eine Person arbeitet hier in der Schaffenburg auf dem Amt, also auf dem Landratsamt.

00:26:44: Auch sowas ist natürlich durchaus denkbar. Jemand anderes ist in der Personalabteilung. Dann

00:26:49: gibt es jemand, der es in einem großen Immobilienkonzern im Bereich Innovation tätig. Ja, ich,

00:26:54: die diesen rechtlichen Weg eingeschlagen hat und gerade promoviere. Also auch die Promotion ist

00:26:59: ja ein Weg, trotz dessen, dass man kein Volljurist ist, kann ich ja gerade dennoch im rechtlichen

00:27:05: Bereich promovieren. Also auch, dafür bin ich unglaublich dankbar, aber auch diese Optionen

00:27:09: bestehen. Es gibt also eine ganze Palette am Berufsfeldern und ich würde das als absolute

00:27:15: Chance betrachten, dass man sich auch immer wieder neu erfinden kann. Denn wenn ich jetzt morgen sagen

00:27:20: würde, also jetzt blöd, nachdem ich so viel Arbeit auf mich genommen habe mit meiner Promotion im

00:27:26: rechtlichen Bereich und mir dieses Wissen an zu häufen, aber das Berufsleben ist lang,

00:27:29: vielleicht sagt man ja wirklich irgendwann, ja, jetzt würde ich aber doch gerne nochmal

00:27:34: einen anderen Bereich sehen. Dann habe ich zumindest, auch wenn es schon länger zurückliegt, so ein

00:27:38: bisschen das Handwerkszeug. Ich kann mich schon noch erinnern, was habe ich in allgemeiner BWL

00:27:42: gelernt oder im Controlling oder eben in Buchhaltung. So ein paar Sachen sind noch da und wenn man die

00:27:48: natürlich sich auch wieder rein denkt und reinarbeitet, könnte man auch wieder Anknüpfungspunkte

00:27:52: finden. Und das finde ich ist eine absolute Chance. Ja, absolut. Worauf ich insbesondere

00:27:57: zurückkommen würde, wäre vor allem dieses Thema Pflichtpraktikum. Das war nämlich so ein großes

00:28:00: Thema, was mich als Student damals, als ich begonnen hatte, ich habe das gelesen gehabt, das weiß

00:28:04: ich noch und dachte, oh Gott, ein Pflichtpraktikum. Ich bin ganz schlecht im Praktiker. Ich hatte

00:28:09: damals als Schüler ein Praktikum beim Kinderarzt außer Krankheiten und Sachen, die ich sehen

00:28:14: musste, die ich nie sehen wollte. Habe ich schnell gemerkt, es war ein Praktikum, das war ein

00:28:18: Beispiel für das Abend, lieber nicht. Will ich nicht. Genau, aber beim Pflichtpraktikum war ich dann

00:28:21: aber auch wieder so ein bisschen zurückgehalten, dachte, na ja, ich weiß ja gar nicht wohin. Also

00:28:24: jetzt muss ich auch noch verpflichtend etwas tun und ich war schon eher zu denermaßen Konsorte

00:28:28: zurücklehnen und abwarten. Da war ich wiederum aber sehr, sehr froh, dass es diese Regel gab.

00:28:33: Absolut. Weil ich nachher dann, ich hatte damals noch zum Glück meine Schwerpunkte vorgezogen. Also

00:28:36: manche machen ja erst Praktikum dann Schwerpunkte. Ich wiederum habe gesagt, ich will erst herausfinden,

00:28:40: was ich gerne machen will und dann finde ich das Unternehmen. Und da hatte ich damals im

00:28:43: Schwerpunkt einen tollen Professor kennengelernt, den wir unter anderem dann auch ja meinen

00:28:47: da maligen oder späteren Arbeitgeber vorgestellt hatte. Ja, ich hatte dann wie gesagt, dann gesagt,

00:28:51: komm, ich finde die beiden sympathisch, ich finde das Thema sympathisch, ich würde gerne mal dieses

00:28:54: Thema Mensch mit Beratung einfach angehen wollen. Ich mache es jetzt einfach mal. Und dieses

00:28:58: ich muss es ja auch machen, weil es für dich Praktikum war. Und nachher dann bin ich da ja

00:29:02: drei Jahre am Stück gewesen von Praktikanten bis zum Berater und habe diesen ganzen Weg

00:29:06: gegangen, weil ich ja wie gesagt, ich musste es tun. Also so war jetzt der Ursprungsgedanke.

00:29:10: Und nachher war ich zum Glück, muss ich es tun, weil ich genau was gefunden habe, wo ich Spaß dran

00:29:13: hatte, wo ich wusste, wow, das wissen aus der Hochschule, das was ich gelernt habe in dem Job,

00:29:17: der mir Spaß macht, was gibt es besseres. Das ist ja genau das, was ich eigentlich auch

00:29:21: gesucht habe, Nam Abi. Und das war auch letztendlich die Entscheidungsgrundlage zu sagen,

00:29:25: naja, jetzt habe ich mein Bachelor in der Tasche, Master oder nicht, Berufsbegleitend oder nicht

00:29:29: und so weiter. Ich setze jetzt erstmal voll auf die Karte Unternehmensberatung,

00:29:34: hat es mir einfach so Spaß gemacht hat. Und ich glaube, dass ich dann auch,

00:29:37: vielleicht auch wenn ich jetzt nicht den Master abgeschlossen habe, zumindest bisher,

00:29:40: dass ich ja andere Einblicke, andere Erfahrungen sammeln konnte für mein Alter, wo ich sage,

00:29:44: ah, ich merke es jetzt bei meinem aktuellen Arbeitgeber, da habe ich Ansichten oder

00:29:48: Sichtenweisen von die mit meinem Alter Unüblichste, weil ich schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel

00:29:53: ab zum Beispiel in der Berufswelt, was auch ein Vorteil sein kann. Das ist nicht nur,

00:29:56: dass man sagt, naja, der Master ist das einzige Richtige, nein, das ist eine Lösung von vielen.

00:30:00: Es gibt es, promovieren, das ist eine Option und etc. Es sind alles verschiedene Wege,

00:30:03: aber alle Wege führen oder müssen dazu führen, dass man zufrieden ist mit der Auswahl.

00:30:07: Und ja, der Luxus des BWRs ist natürlich, macht es mir keinen Spaß, gibt relativ viele andere

00:30:12: Berufsbilder, die dann durchaus relevant sein werden können.

00:30:15: Und zum Praxissemester auch nochmal, ich bin ein absoluter Verfechter und es passt natürlich auch zu uns.

00:30:20: Wir sind eine Hochschule für angewandte Wissenschaft.

00:30:23: Das bedeutet, es ist nur folgerichtig, dass man irgendwann auch mal im Studium neben

00:30:28: ja, solchen Praxisprojekten, die vielleicht keine klassische Vorlesung sind, wie unser

00:30:32: Wahlfach hier, ja, wir sind heute nicht im Hörsaal, sondern im Tonstudio, muss es natürlich

00:30:36: auch wirklich Einblicke in die Praxis geben.

00:30:39: Und dazu muss man im Zweifelsfall ja, den Studierenden auch zusammen Glück zwingen.

00:30:44: Denn ich kann mich damals noch erinnern.

00:30:46: Bei mir war es, wie gesagt so, ich habe schon im ersten Semester einfach Lust drauf gehabt.

00:30:51: Ich wollte mir ja über Werkstudenten, Tätigkeiten, Einblicke verschaffen und hatte immer viele

00:30:56: Kommilitonen, die gesagt haben, oh ja, warum machst du dir diesen Stress oder warum machst du

00:31:00: das?

00:31:01: Und da habe ich immer gesagt, ja, weil ich rausfinden will, was mir Spaß macht.

00:31:04: Und viele konnten das nicht nachvollziehen, bis dann das Praxissemester kam und da kenne

00:31:08: ich eigentlich niemanden, der unzufrieden zurückgekommen ist.

00:31:11: Ganz im Gegenteil, alle haben dann gesagt, oh, ich wünschte, das hätte ich schon früher

00:31:15: gemacht oder ich hätte schon früher Einblicke gekriegt.

00:31:18: Das hätte mir die Angst genommen, von der wir vorhin sprachen, nicht zu wissen, was

00:31:23: ich eigentlich machen kann.

00:31:24: Ja, auch diese praktische Erfahrung, die gibt ja selbstvertrauen.

00:31:27: Man sieht auf einmal, das, was ich in der Theorie gelernt habe, kann ich irgendwie

00:31:32: anwenden.

00:31:33: Und das motiviert auch.

00:31:34: Also viele, die dann zum Beispiel das Praxissemester vor dem Schwerpunkt gemacht haben.

00:31:39: Ich habe es tatsächlich auch erst danach gemacht.

00:31:41: Die haben ja auch gesagt, ja, sie hatten plötzlich im Schwerpunkt nochmal eine ganz andere Motivation.

00:31:46: Sie haben halt zum Beispiel im Einkauf gearbeitet im Praktikum und haben sich dann auch für

00:31:50: diesen Schwerpunkt entschieden und konnten sich plötzlich unter den Praxisbeispielen

00:31:55: des Profs nochmal was ganz anderes auch vorstellen.

00:31:58: Ja, absolut.

00:31:59: Also eine Frage, die ich mir noch gestellt hatte, weil ich die jetzt im ersten Semester

00:32:03: in meinem Freundeskreis sehr oft gestellt bekomme, warum ich mir denn die TH in der Schaffenburg

00:32:09: ausgesucht habe.

00:32:10: Also bei mir war die Antwort ganz einfach, internationales Immobilienmanagement ist kein weitverbreiteter

00:32:16: Studiengang.

00:32:17: Ich komme nämlich eher aus der Nähe von Frankfurt.

00:32:19: Also ich habe eher einen längeren Weg hierher.

00:32:21: In Frankfurt nicht zum Beispiel gibt es diesen Studiengang gar nicht.

00:32:24: Und ja, deswegen ist meine Antwort da ganz klar.

00:32:27: Aber was war bei euch vor allem bei BWL oder auch BWR so doch relativ weitverbreitet ist?

00:32:33: Weil ich meine, das hast du ja am Anfang schon gesagt.

00:32:35: Viele bekommen ja gesagt, wenn man nicht weiß, was man machen soll, soll man einfach BWL

00:32:38: studieren.

00:32:39: Deswegen war dann die Frage, warum die TH in der Schaffenburg kennt ja, wer es nicht

00:32:44: mehr zuerst anfangen möchte.

00:32:46: Also für meinen Teil zunächst mal muss man ja sagen, wie schon gesagt, BWR unterscheidet

00:32:50: sich natürlich nochmal vom BWL.

00:32:52: Auch BWR gibt es nur relativ selten in Deutschland so ein Konstrukt.

00:32:56: Ja, oder wird dann teilweise Wirtschaft und Recht genannt, Stadtbetriebswirtschaft und

00:33:00: Recht, aber so dieses System.

00:33:01: Bei mir war es tatsächlich so, ich habe zuvor erst mal für zwei Semester an der großen

00:33:07: Uni studiert.

00:33:08: Ja, tatsächlich Jura, das hat mir auch viel Spaß gemacht.

00:33:10: Es gab auch keine Probleme mit den Klausuren oder ähnliches.

00:33:13: Aber was mir nicht gefallen hat, war ja die 600 Leute im Hörsaal.

00:33:17: Ich hatte nämlich wirklich das Gefühl, nur eine Nummer zu sein und auch auf Fragen,

00:33:23: die man stellen wollte, eigentlich keine Antworten zu bekommen.

00:33:26: Das ist auch absolut verständlich heute aus Perspektive von der Dozentin.

00:33:31: Kann ich das total nachvollziehen, wenn man 90 Minuten Zeit hat und das melden sich

00:33:35: da jetzt 100 Leute, ist es schlicht und ergreifend nicht möglich, die Antworten für jeden zu

00:33:39: liefern.

00:33:40: Aber das hat mir nicht gefallen und damit war ich ziemlich schnell unzufrieden und

00:33:43: habe gemerkt, dass es nicht die Art und Weise, wie ich mir mein Studium vorstelle.

00:33:47: Und habe dann einfach mal geschaut, was gibt es denn sonst noch so?

00:33:51: Und was mir dort auch gefehlt hatte, war tatsächlich diese praktische Komponente.

00:33:55: Klar, auch im Jura-Studium kommt man irgendwann dann ins Referendariat und so.

00:33:59: Aber es war doch alles recht theoretisch und dann habe ich mich einfach informiert und

00:34:03: mir gedacht, ich brauche was mit Praxisbezug und bin auf die technische Hochschule.

00:34:08: Damals war es ja noch gar keine technische Hochschule, sondern nur in Anführungszeichen

00:34:12: eine Hochschule, als ich angefangen habe zu studieren und war hier mal beim Studieninfotag.

00:34:17: Und da habe ich unseren jetzt noch Dekan im Hörsaal sehr dynamisch erlebt und mir gedacht,

00:34:23: okay, das ist komplett anders als an der Uni, an der ich zuvor war.

00:34:27: Das hat mich total mitgenommen und begeistert.

00:34:29: Und dann dachte ich mir, na ja, wenn das jetzt schon bei einer Info-Veranstaltung so sein

00:34:35: muss, oder er zumindest sich so offen verhält auf Fragen eingeht, so dynamisch ist es wahrscheinlich

00:34:41: auch in Vorlesung so.

00:34:42: Und mich hat dann einfach diese kleine Gruppengröße überzeugt, mich hat überzeugt, dass das

00:34:47: BWR-Studium einfach sowohl die rechtliche Komponente, an der ich schon gefallen gefunden

00:34:52: hatte und den wirtschaftlichen Teil verbindet und das eben, das wurde beim Studieninfotag

00:34:58: so kommuniziert und das kann ich jetzt auch wirklich nur so unterschreiben, sowohl aus

00:35:02: Studentinperspektive als auch jetzt als Dozentin, maximaler Wert auf Verknüpfung zur Praxis

00:35:08: gelegt wird.

00:35:09: Sei es durch Exkursionen, sei es durch Praxismodule und Wahlfächer, wie wir es jetzt hier haben,

00:35:15: sei es durch das Praxissemester oder auch dadurch, dass selbst bei der Vorlesungsplangestaltung

00:35:20: eigentlich immer darauf geachtet wird, den Studierenden einen freien Tag zu ermöglichen,

00:35:25: damit man irgendwie noch eine Werkstudentenstelle machen kann, wenn man das will.

00:35:29: Und das hat mich überzeugt.

00:35:30: Und ja, dann habe ich trotz einem Jahr, was ich da schon verbracht habe, das Studium

00:35:36: hingeschmissen und gewechselt.

00:35:38: Und da habe ich es auch nie bereut, tatsächlich, wie man sieht.

00:35:41: Das mit der Anzahl in den Hörseelen war eigentlich, meiner Meinung nach muss ich sagen, wenn ich

00:35:47: jetzt darüber in der Schule komme, würde ich es gar nicht als Hörseil betiteln.

00:35:50: Also zumindestens, vor allem jetzt, ich weiß, die Zufahrer wissen sich ganz wohl, wo ich

00:35:54: hervorhin bin, den neuen Würfeln.

00:35:56: Ist es für mich eigentlich, wenn ich jetzt direkt von der Schule komme, eigentlich, wie

00:35:59: jetzt will ich wieder in der Schule gehen.

00:36:01: Genau, weil wir sind, ja genau, wir sind nämlich so maximal 40 Leute bei uns und es ist auch,

00:36:08: wie Sie eben gesagt haben, wenn man eine Frage hat, kann man sie stellen.

00:36:10: Es ist auch vor allem bei Ihnen immer so, es wird immer nach einem Thema gefragt, hat

00:36:14: jemanden fragen und wenn ja, kann man, glaube ich, auch fünfmal dieselbe Frage stellen

00:36:19: und man kriegt sie trotzdem beantwortet.

00:36:20: Deswegen muss ich sagen, also ich war zwar vorher noch nie an einer großen Uni, ich

00:36:25: habe da zwar nur einen Test gemacht an der Goethe-Uni und da war ich auch schon so, wow,

00:36:28: es ist irgendwie doch ganz schön groß.

00:36:31: Groß und voll.

00:36:32: Wenn ich überlege, dass der Sport kam, bist du da alleine so groß war wie die Hochschule

00:36:37: hier, muss ich sagen, ich fühle mich hier viel wohler, weil der Wechsel von Schule, wo

00:36:41: die meisten ja herkommen, doch angenehmer ist.

00:36:45: Und dann wird halt, ja klar, man wird trotzdem das kalte Wasser geworfen, aber ich muss

00:36:49: sagen, der Auffang ist sanft.

00:36:51: Und auch da versuchen wir ja, bin ich ja zum Beispiel auch involviert, wirklich eigentlich

00:36:55: zumindest zu Beginn einen guten Übergang zu schaffen durch die erste Tage.

00:36:59: Ja, da bekommt jeder einen Mentor oder ja, ein Studium Mentor, damit ist gemeint ein Student

00:37:05: aus dem höheren Semester, der sich dann eben um eine Gruppe von fünf, sechs, sieben Leuten

00:37:10: kümmert, genau, den man dann auch Fragen stellen kann im Verlauf des Studiums oder im ersten

00:37:15: Semester.

00:37:16: Und man hat auch schon direkt ein paar Leute, die man dann kennt.

00:37:19: Und auch darüber hinaus, also wir versuchen mit allen Mitteln wirklich dafür zu sorgen,

00:37:24: dass sich die Studenten mit allen Fragen und Problemen an uns wenden können.

00:37:29: Das geht in ganz viele Bereiche.

00:37:31: Also wir bekommen oftmals nicht nur Fragen zum Fachlichen, das ist auch immer wieder

00:37:36: so, dass Studenten in meinem Büro kommen mit privaten Anliegen oder ich habe das Gefühl,

00:37:42: das Studium nicht zu schaffen.

00:37:43: Was kann ich jetzt tun?

00:37:44: Das sind oftmals diejenigen, die eigentlich gar keine Probleme haben und die dann auch

00:37:49: nach dem ersten Semester merken, das hat alles geklappt, die sich vorher den Kopf zerbrochen

00:37:53: haben.

00:37:54: Erfahrungsgemäß kommen die bei denen es kritisch ist, eher nicht in meinem Büro.

00:37:58: Aber wir versuchen wirklich einen sehr kurzen Draht zu den Studiestuern, die meisten von

00:38:05: uns reagieren glaube ich sehr schnell auf E-Mails, auf Anfragen.

00:38:08: Ja, kann ich gerade auch ins Erfahrungen sprechen.

00:38:10: Das ist es.

00:38:11: Wirklich und man ist auf dem Campus ansprechbar.

00:38:13: Gerade wenn man dann auch die Leute jetzt nicht nur im ersten Semester hat, man sieht

00:38:18: ihm im zweiten wieder, irgendwann kann man ja auch sogar zuordnen, dass es jetzt der

00:38:22: Student, das ist die Studentin und kennt sich.

00:38:25: Ja, das hat man an der großen Uni.

00:38:27: Das geht nicht.

00:38:28: Das ist auch völlig nachvollziehbar, dass die Profs das nicht leisten können.

00:38:31: Ich finde, das ist ein ganz besonderer Punkt, um nicht alles zu wiederholen.

00:38:34: Aber ich habe da noch mal ein paar, gerade dieses Verhältnis zu den Professoren.

00:38:37: Das ist wirklich so, ich kam aus der Schule und da hatte man ein super gutes Verhältnis

00:38:41: zu den meisten Lehrern, also wirklich fast schon auf persönliche Ebene.

00:38:44: Und dann bin ich auch zum Infotag gekommen und da bin ich auf das Erste gestoßen.

00:38:49: Ich weiß immer noch nicht, wie dieser Professor heißt.

00:38:51: Ich bin noch nicht auf ihn gestoßen.

00:38:52: Aber am Infotag ein ganz normaler Mann, um es mal sozusagen, der da saß, um was zu

00:38:57: erzählen, bin ich an den Stand von BWL gekommen und oder vielleicht, nee, ich war BWR tatsächlich.

00:39:02: Und dann sitzt er auf jeden Fall da und sagt mir, ja, hey, und irgendwann im Gespräch kommt

00:39:08: dann, ja, ich bin hier dozent.

00:39:09: Und ich dachte mir, wie bitte?

00:39:11: Das kann nicht wahr sein, dass er mir auf so persönlicher Ebene begegnet und mit mir

00:39:15: über die Uni spricht.

00:39:16: Und dann ging es direkt weiter in der ersten Woche mit diesen Mentorengruppen und unser

00:39:21: Senior Mentor hat uns eingeladen in die Pizzarier, damit wir noch mal mit ihm als Gruppe einfach

00:39:27: so ein bisschen quatschen über die erste Tage und wie alles so lief und auch Professoren,

00:39:33: die wirklich nach jeder Lerneinheit da stehen und an jeden einen Blick verschwenden, um

00:39:38: zu gucken, ob man noch eine Frage hat.

00:39:39: Und ich finde, das ist hier wirklich ein sehr großer Punkt.

00:39:42: Also man schämt sich überhaupt nicht Fragen zu stellen.

00:39:45: Ja, und ich komme auch von ganz weit weg und ich wusste das vorher nicht und ich war

00:39:49: ich versintin über das.

00:39:50: Also manchmal gerade zu Beginn stand ich dann da und dachte mir, sag mal, bin ich hier an

00:39:53: der Privathorchschule oder eine Privathorchschule gelandelt oder wie kann es sein?

00:39:57: Ich habe schon teilweise eine 1 zu 1 Betreuung.

00:39:59: Weil man auch echt so lecker ist.

00:40:02: Ja, auch.

00:40:03: Und man ist halt echt gut reingekommen.

00:40:05: Also ich hatte, nachdem ich dann meine Bestätigung hatte, dass ich jetzt hier studieren kann,

00:40:09: sind alle Lasten von meinem Herzen gefallen und dann ist es auch noch so ein positives

00:40:13: Erlebnis gewesen bisher.

00:40:15: Deshalb finde ich, also hat es sich alle mal gelohnt und obwohl mein Plan tatsächlich

00:40:19: andersrum war, ich dachte, ich möchte eine große Uni, wo ich möglichst anonym bin.

00:40:24: Aber ich habe mich echt gut angefreundet jetzt mit dieser Lösung.

00:40:28: Ja, also ich kann nur befürworten, was schon gesagt wurde, was ich mir besonders spannend

00:40:33: fand.

00:40:34: Ich weiß nicht, ob ich, das ist eine Charakter-Eigenschaft, wahrscheinlich teilen das nicht in alle.

00:40:38: Ich mag es nicht, von Menschen Dinge zu hören oder irgendwas zu lernen, wenn ich nicht das

00:40:42: Gefühl habe, dass die Personen das selber angewandt haben irgendwann.

00:40:45: Und das war immer so ein bisschen, als Student, er hat sich natürlich auch mit anderen Unis-Gespräche

00:40:49: gehabt und Professorin bzw.

00:40:51: mir Vorlesung angeschaut und ich hatte immer so ein bisschen das Gefühl, naja, die Vita

00:40:54: ist beeindruckend, das sind wirklich sehr, sehr intelligente Menschen, die da teilweise

00:40:57: studieren, aber sie haben das nie in der realen Welt angewendet.

00:41:00: Und Viza, das ist eine Charakter-Eigenschaft, das muss man nicht alles nachvollziehen können.

00:41:04: Aber ich war so ein bisschen immer der Meinung, naja, ich will von Menschen lernen, die das

00:41:08: auch mal gemacht haben.

00:41:09: Also ich will, ich will mit Leuten arbeiten, die ja Praktika waren.

00:41:12: Und das habe ich an der TH gefunden, bei jedem Dozenten jeder Form, also sei es in den juristischen

00:41:16: Fächern, wo die meisten ja noch, glaube ich, nebenbei rechtsanwälter arbeiten, bis hin

00:41:19: zu Wirtschaftsbereich, wo dann viele zumindest eine Vergangenheit in dem Bereich haben.

00:41:23: Und in der Stelle schöne Grüße, ich hatte damit eine Schwerbung, nämlich bei Herrn

00:41:27: Doktor Professor Schäfer.

00:41:28: Professor Doktor Schäfer, so.

00:41:29: Ist der Schäfer.

00:41:30: Ja, jede Grüße an der Stelle.

00:41:31: Und hatte da zum Beispiel auch einen Schwerpunkt bei ihm gehabt, in dem Bereich unter anderem

00:41:37: Personalführung.

00:41:38: Und ich weiß noch, es gab ein ganz, ganz präksames Erlebnis, mehrere zu genaue Maßen.

00:41:43: Aber eines Besonderes, was mir im Herzen immer wieder, wo ich mich freue, darüber nachzudenken,

00:41:48: war so ein bisschen auf der Diskussionswille bei vielen Themen.

00:41:51: Man kriegt Dinge natürlich duziert.

00:41:53: Ich hatte dann bei einem Thematik mal das Gefühl gehabt, naja, das sehe ich überhaupt nicht

00:41:57: so.

00:41:58: Ganz offen.

00:41:59: Ich sehe es überhaupt nicht so.

00:42:00: Und dann hat mir da drüber gesprochen gehabt und es wurde so gesagt und ich saß da mit

00:42:02: anderen Kommunitoren und ich habe gesagt, bin ich da ein, sehe das anders, sehe das,

00:42:04: kann ja sein.

00:42:05: Nein, wir sehen das auch so.

00:42:06: Das ist irgendwie komisch.

00:42:07: Und dann bin ich damals auf den Professor Doktor Schäfer in der Vorlesung quasi zugegangen.

00:42:11: Wie gesagt, gar nicht mit der Intention.

00:42:13: Jetzt will ich hier einen Angriff starten, sondern viel mehr.

00:42:15: Ich will das hinterfragen, was ich da gerade höre.

00:42:18: Weil irgendwie passt das nicht in mein Wissen.

00:42:20: Und ich fand es erstens toll, dass sich dem Diskurs gestellt wurde.

00:42:24: Ich konnte ihn nicht überzeugen, glaube ich, mit meiner Sicht.

00:42:25: Aber das ist auch völlig in Ordnung.

00:42:27: Er auch nicht mit seiner, mit mich.

00:42:29: Dementsprechend wir gehen als neutrale Parteien aus dem Ganzen.

00:42:31: Aber ich war sehr, sehr froh mit ihm auch Augenhöhe sprechen zu können.

00:42:34: Ja.

00:42:35: Um zu wissen, naja, meine Fragen, auch wenn sie vielleicht gar nicht mit der Vorlesung

00:42:38: zu tun, aber nicht mit irgendwie Klausuren oder das war keine Frage im Sinne von Verständnis,

00:42:42: sondern nur, ich werde jetzt einfach mal meine Sichtweise da auch mal mitteilen,

00:42:45: weil ich das Gefühl hatte, dass ich das überhaupt nicht so sehe.

00:42:47: Und ich konnte es.

00:42:48: Und das ist ein ganz, ganz großer Vorteil.

00:42:49: Ich glaube, in großen Vorlesungen zählen, wenn man da sitzt so mit 600, 700 Leuten.

00:42:52: Also ich weiß es nicht, waren die dort.

00:42:54: Aber schon die Zeit dafür gar nicht da, oder?

00:42:56: Genau.

00:42:57: Ich glaube nicht, dass sich jemand in der letzten Reihe meldet und dann der Professor sagt,

00:42:59: ja bitte.

00:43:00: Ja, und da ist ja auch die Hemmschwelle viel höher.

00:43:02: Genau, genau.

00:43:03: Bei der 600 Leute sitzen.

00:43:04: Genau.

00:43:05: Und da war es halt Klassenraumfiele.

00:43:06: Man war so ein bisschen wie gesagt, man will nichts irgendwie negatives, sondern um

00:43:08: den Gegenteil, man will einfach nur.

00:43:09: Aber was wollen auch.

00:43:10: Das ist gewünscht.

00:43:11: Die freuen sich.

00:43:12: Genau.

00:43:13: Die freuen sich, dass man da nicht so kurz geht.

00:43:14: Man hat doch Lust da drauf.

00:43:15: Ich meine, klar, wenn jetzt irgendwelche querulantische Einwände kommen, ist was anderes.

00:43:18: Aber wenn jetzt wirklich fachliche Beiträge kommen oder auch jemand eine Frage stellt,

00:43:23: oder ist das jetzt wirklich so, warum können Sie noch ein Beispiel aus der Praxis nennen?

00:43:28: Oder ich sehe das anders.

00:43:29: Das ist ja gewünscht.

00:43:31: Dafür hat man ja auch kleine Gruppen, um in den Diskurs gehen zu können.

00:43:34: Sonst braucht man die nicht.

00:43:36: Also das sage ich auch immer.

00:43:38: Diese Gruppengröße, im besten Falle, sind dann so 40, 50 Leute da.

00:43:43: Das ist perfekt.

00:43:44: Das sind nicht zu wenige.

00:43:45: Da ist es dann auch so, dass, wenn man da jetzt irgendwie nur ja 10, 11, 12, 13 Leute

00:43:50: wäre, wie es vielleicht dann im Master zum Teil ja auch so sein kann.

00:43:53: Wobei da auch schon wirklich ein anderes Level dann an Know-How da ist, als jetzt zum Beispiel

00:43:58: in dem ersten Semester ist ja klar.

00:44:00: Aber schult man sich vielleicht auch wiederum, Fragen zu stellen.

00:44:04: Wenn es aber zu viele sind, hat man auch Angst, jetzt der Einzige zu sein, der sich meldet.

00:44:09: Aber so 40, 50 Leute, da kennt man seine Kommiliton.

00:44:12: Trotzdem ist es noch eine große Menge, in der man im Zweifelsfall untergehen kann, wenn

00:44:16: man möchte, und kann einfach offen sprechen.

00:44:19: Und ich glaube, das ist ganz wichtig und das wollen wir auch unbedingt fördern.

00:44:23: Dieses auch das Hinterfragen ist ein wichtiges Thema, dass man auch im Berufsleben braucht.

00:44:29: Also natürlich, es gibt verschiedene Strategien.

00:44:32: Man kann natürlich immer ja und arm sagen oder man kann halt auch die eigene Meinung

00:44:36: äußern.

00:44:37: Ich denke, mit dem zweiten kommt man langfristig weiter und bleibt sich auch treu.

00:44:41: Genau, absolut.

00:44:42: Erstens das und zweitens, ich glaube, die Quintessenz des Ganzen ist eben auch so eine Art Pragmatismus

00:44:47: und Zwischenlösung zu finden.

00:44:48: Und das ist ja auch eben in der Berufswelt ein typischer Fall.

00:44:51: Es gibt nicht immer schwarz-weiß.

00:44:52: Es gibt natürlich, denkt mal immer, wenn man gerade an rechtliche Themen denkt, jetzt

00:44:55: vielleicht auch wieder der Abschwenker zu BWR, da gibt es nur schwarz und weiß.

00:44:59: Nein, gibt es ganz oft nicht.

00:45:00: Es gibt ganz oft herrschende Meinungen, so ein typischer Begriff.

00:45:02: Man kennt das wahrscheinlich.

00:45:03: Aber es gibt auch Mindermeinungen, die sind auch völlig respektiert.

00:45:06: Man muss sie halt nur gut begründen können.

00:45:07: Das sage ich auch immer.

00:45:08: Ich bin gerne bereit in der Prüfung, dann auch eine Mindermeinung zu hören, wenn die

00:45:13: muss halt dann begründet werden.

00:45:14: Absolut, muss gut sein.

00:45:15: Ja, die herrschende Meinung ist immer einfach, weil die ist meistens herrschend und da muss

00:45:17: man nicht so viel argumentieren.

00:45:18: Aber genau, wenn man auf der anderen Seite sitzt und das finde ich immer besonders wertvoll

00:45:22: und ich glaube halt, dass man diese Aspekte halt eben in der Berufswelt einfach brauchen,

00:45:27: wenn man oftmals, wie gesagt, nicht vor schwarz und weiß steht, zwischen machen und nicht

00:45:30: machen, sondern zwischen, naja, machen, aber unter welchen Konditionen, unter welchen

00:45:33: Maßnahmen, sei es jetzt in meinem Bereich im Datenschutz, sei es in anderen Bereichen,

00:45:37: wo man halt eben Kompromisse schaffen muss.

00:45:38: Ja, auch ein Abwägen zum Teil, selbst wenn es rechtlich so sein sollte, ist es ein Abwägen

00:45:43: mit der wirtschaftlichen Komponente zum Teil da auch.

00:45:46: Die müssen ja auch beruhiglich, ja, also wenn wir jetzt nur ganz offen gesagt uns immer nur

00:45:49: auf eine Seite schlagen würden, sei es wirtschaftlich, dann würde wahrscheinlich rechtlich alles aus

00:45:52: der Erde schwer geschwägt werden, schön Grüße an das Marketing an der Stelle.

00:45:56: Wenn es aber jetzt nur rechtliche Themen sind, nur wirtschaftliche Themen, dann ist

00:46:00: natürlich dann auch wieder so ein bisschen dieser Ausgleich, der da fehlt.

00:46:04: Und ja, ich glaube einfach, dass es für die Praxis sehr, sehr wertvoll ist und ich glaube,

00:46:07: man sollte da, ja, sollte man dran bleiben.

00:46:10: Der Bachelorstudiengang BWR ermöglicht uns ja auch noch weiterzugehen, also man hat auch

00:46:16: noch die Möglichkeit, ein Master draufzusetzen und tatsächlich sogar nicht nur ein.

00:46:20: Ich erinnere mich selbst damals noch nach dem Bachelorstudium.

00:46:23: Ich war ja dann schon im Immobilienbereich unterwegs und trotzdem hatte ich neben dem

00:46:27: Master Immobilienmanagement noch weitere Wahlmöglichkeiten.

00:46:30: Wir haben das internationale Management, was man zum Beispiel wählen kann oder dann auch

00:46:34: den Master Finance, Master Wirtschaftsprüfung.

00:46:38: Jetzt haben wir meines Wissens auch noch einen neuen Master ganz speziell WR, also Wirtschaftumrecht.

00:46:44: Und das finde ich auch extrem wertvoll, also für alle, die sich noch dann zusätzlich

00:46:49: weiter bilden wollen oder auch irgendwann, dass er lebe ich selbst, ich leere ja auch

00:46:53: im Master wieder zurückkommen wollen und sagen, jetzt machen wir das noch mal, vielleicht

00:46:57: da noch abschließend.

00:46:58: Ich hatte jetzt schon vermehrt gerade Frauen, die dann in ihre Elternzeit auf einmal gesagt

00:47:04: haben.

00:47:05: So, jetzt habe ich hier ja ein Ja oder zwei in großen Anführungszeichen frei im Sinne

00:47:09: von ich bin frei gestellt und das möchte ich neben der Kinderbetreuung nutzen, um noch

00:47:14: in Teilzeiteinzerte zu machen.

00:47:15: Die Möglichkeit gibt es auch, dass man das später noch macht.

00:47:18: Ja, das war jetzt doch alles ganz schön aufschlussreich.

00:47:21: Wir haben viel gelernt, vor allem viel jetzt als Erstsemesterin, was mal ganz interessant

00:47:26: auch mal zu hören, was man danach so machen kann, weil es auch doch bisher motiviert,

00:47:30: dass man weiß, man schafft es danach auch weiter, als auf jeden Fall nur zu studieren.

00:47:34: Ja, also mich hat es erst mal sehr gefreut, dass ihr beide gekommen seid, so wie Master

00:47:38: Herr Erster, Frau Eckhardt-Fernando.

00:47:39: Ich würde noch weiter reden.

00:47:40: Ich hoffe, wir werden es schon lange weiter gehen.

00:47:42: Ja, eine schöne Runde für dich.

00:47:43: Ich würde mich auch gerne bedanken dafür.

00:47:45: Ich würde gerne.

00:47:46: Ja, also wir haben uns sehr gefreut.

00:47:49: Wir hoffen natürlich, dass wir euch als Zuhörer die Fragen beantworten können oder konnten,

00:47:53: die ihr hattet.

00:47:54: Ja, genau.

00:47:55: Die abschließende Worte, ich möchte noch was hinzufügen, geht ins Tutorium.

00:47:59: Macht das.

00:48:00: Das ist sehr wichtig.

00:48:01: Geht so voll, ließ so gern.

00:48:02: Ja, der Teil ist natürlich voll.

00:48:04: Aber Tutorium wird ja immer gesagt, ist freiwillig, wie gesagt, geht ins Tutorium.

00:48:10: Ja, das war das Schlusswort.

00:48:13: Ja, genau.

00:48:14: Ja, dann danke, dass wir dabei sein durften.

00:48:17: Ich hoffe, es hat ein paar Einblicke geliefert und ich kann jedem nur sagen, der sich für

00:48:21: das Studium interessiert.

00:48:22: Ich glaube, das ist keine schlechte Wahl.

00:48:24: Ganz im Gegenteil, es stehen euch alle Türen offen nach diesem Studium und lasst euch nicht

00:48:30: von Rückschlägen unterkriegen.

00:48:32: Wir haben schon gehört, man kann auch mal durch eine Prüfung fallen.

00:48:34: Das Leben geht weiter und man schafft das.

00:48:36: Ranbleiben, ärgerizig sein lernen und ich glaube dann gelingt das Studium doch sehr

00:48:41: gut.

00:48:42: Nichts hinzuzufügen.

00:48:43: Ja, gut.

00:48:44: Dann bis bald.

00:48:45: Danke an die Studierenden für Konzept und Stimmen und danke an unsere Zuhörerinnen

00:48:51: und Zuhörer.

00:48:52: Mehr Infos zur Hochschule findest du auf unserer Webseite www.th-ab.de.

00:48:57: Bis bald.

00:48:59: [Musik]

00:49:01: (Aufregende Musik)

00:49:02: [Beklemmende Musik]

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