Hilfskraft im Studium: Insider-Tipps
Shownotes
In dieser Episode gewähren Emma und Dilara spannende Einblicke in den Alltag einer Hilfskraft an der Technischen Hochschule Aschaffenburg.
Unser Gast Saskia teilt ihre Erfahrungen und erklärt, wie man zur Hilfskraft wird, welche Aufgaben dabei anfallen, und warum diese Rolle eine wertvolle Ergänzung zum Studium ist.
Lerne mehr über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche, von Marketingprojekten bis hin zu Videodrehs, und erfahre, wie du durch praxisorientierte Arbeit Netzwerken und Teamwork deine beruflichen Ziele erreichen kannst. Diese Episode ist ein Muss für alle, die Einblicke hinter die Kulissen und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln möchten.
Hör rein und lass dich inspirieren, wie du dein Studium und deine beruflichen Ambitionen unter einen Hut bekommst!
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Studipodcast der Technischen Hochschule Aschaffenburg.
00:00:08: Ein Podcast, für den sich Studierende im Rahmen ihres Studiums Konzepte überlegen und selbst
00:00:13: fürs Mikrotreten. An der TH Aschaffenburg wird nämlich Praxis groß geschrieben. Hands-on in
00:00:19: die Zukunft. Du findest hier Themen rund um die Studienwahl und das Studium selbst. Interessant
00:00:25: also für Studieninteressierte und Studierende aus erster Hand zu hören, was hier möglich ist
00:00:30: und wie es an der TH AB so läuft. Also genug von mir, lassen wir die Studierenden sprechen.
00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Studipodcasts. Mein Name ist Emma und ich
00:00:47: studiere im vierten Semester Wirtschaftspsychologie und mit mir im Studio ist heute die Lara. Ich
00:00:53: bin die Lara und ich studiere im zweiten Semester Digital Simobilienmanagement und wir freuen uns
00:00:59: heute euch über das Thema Hilfskraft an der Technischen Hochschule Aschaffenburg zu erzählen.
00:01:03: Und mit dabei haben wir einen Gast, Saskia, die uns dann genauere Restaure berichten kann.
00:01:09: Hallo, ich bin Saskia. Ich bin Hilfskraft an der Technischen Hochschule und ich studiere auch
00:01:14: Wirtschaftspsychologie im vierten Semester. Ja cool, dass du da bist, Saskia. Die erste Frage an dich
00:01:19: ist, wie kommt man eigentlich zu dem Job von der Hilfskraft? Also das ist ganz unterschiedlich,
00:01:24: kommt immer ein bisschen darauf an auf den Bewerberprozess. Bei mir war es so, dass etwas
00:01:29: hochgeladen wurde auf der Instagram-Seite und das hat mich angesprochen und dann habe ich kurzerhand
00:01:34: eine Bewerbung geschrieben und die abgeschickt. Ja und dann nach Studienanfang ging es mit dem
00:01:40: Bewerberprozess los und ich hatte Bewerbungsgespräch. Aber es gibt auch Momente, wo halt einfach jemand
00:01:45: empfohlen wird und dann geht es ganz fix und man ist dann gleich Hilfskraft. Musst du dafür bestimmte
00:01:52: Erfahrungen haben? Also ich glaube, es ist schon immer ganz gut, wenn man so ein paar Arbeitserfahrungen
00:01:57: schon gesammelt hat. Ich war vorher schon im Marketingbereich tätig und konnte da durch
00:02:02: Praktika es auch schon ein bisschen Erfahrung sammeln und habe auch schon in Arbeitsverhältnissen
00:02:07: agiert. Aber ich glaube trotzdem, dass auch wenn man nicht viel Erfahrung hat, man dort ja auch
00:02:13: viele Erfahrungen sammelt und sich dort weiter entwickeln kann. Was war denn deine persönliche
00:02:18: Motivation, das zu machen? Also für mich persönlich war es auch, wenn es sich so klingt, gar nicht
00:02:25: unbedingt das Geld, weil so viel verdient man jetzt auch nicht als Hilfskraft, sondern das Angebot,
00:02:31: diese Stellenanzeige, die geschaltet wurde, war sehr praxisorientiert zu meinem Studiengang und
00:02:38: deswegen habe ich dann gedacht, okay, ich finde, was ich mache eigentlich in Wirtschaftspsychologie ganz
00:02:43: spannend. Es wäre ja ganz cool, sowas auch mal in real life zu sehen und deswegen habe ich dann
00:02:50: gesagt, bewerbe ich mich einfach da mal. Hast du eigentlich damit prüfliche oder persönliche
00:02:54: Ziele, die du mit dieser Position erreichen möchtest? Also ich arbeite im Employer Branding,
00:03:01: was so ein bisschen Personal mit Marketing verbindet, was beides auch Schwerpunkte von meinem
00:03:06: Studiengang sind und deswegen kann ich berufliche Ziele so ein bisschen mit verwirklichen. Wir
00:03:12: machen zum Beispiel jetzt auch Videodrehs, wir schreiben Skripte, ich mache viel Ideenfindung,
00:03:17: solche Sachen und das sind alles Sachen, die ich später auch in meinem Berufsleben verwirklichen
00:03:22: möchte, wo ich einfach jetzt ein bisschen reinschnuppern kann und so persönliche Ziele sind
00:03:26: halt einfach Weiterentwicklungen, Teambuilding, Teamwork, einfach solche Sachen neben der
00:03:33: Hochschule zu vertiefen. Ja, du hast ja gesagt, du bist in Employer Branding und arbeitest da und
00:03:41: vielleicht kannst du nochmal kurz sagen, was genau da so deine Tätigkeiten sind oder deine Aufgaben.
00:03:46: Also bei uns im Projekt geht es ja darum, dass wir versuchen, die Arbeitgebermerke zu stärken und
00:03:52: auch Professoren anzuwerben. Das heißt, ich mache Recherchearbeiten, ich mache Ideenfindungen für
00:03:58: Skripte oder auch für kleine Kurzvideos, aber auch für Instagram-Posts. Andere Sachen, die ich auch
00:04:05: noch mal sind administrative Sachen. Ich kenne auch viele, die auch Hilfskräfte sind an der Hochschule,
00:04:10: die machen Vermehrtrecherche oder die müssen E-Mails schreiben, irgendwelche Messesachen. Das
00:04:16: heißt, das Spreck drum ist relativ weit und man hat eigentlich für jeden irgendwas, was die Person
00:04:22: gut kann, da findet sich immer ein Job. Und immer, würdest du eigentlich auch in der ständigen
00:04:27: Hilfskraft sein? Ja, also ich glaube, ich finde es an sich schon cool, das zu machen, weil also ich
00:04:35: generell empfehlen, irgendwas neben seinem Studium zu machen, wo er das, was er lernt,
00:04:40: einfach praktisch anwenden kann. Genau ich persönlich habe aber gerade keine Kapazitäten dafür,
00:04:46: weil ich schon einen Job habe. Aber also ich arbeite in Marketing, in einem Unternehmen und
00:04:51: das hat ja dann auch mit meinem Studieninhalt zu tun. Genau, aber also wenn man das jetzt nicht
00:04:57: hat und sich das eher an der Hochschule anbietet, dann würde ich schon machen. Ja, nach dem Podcast
00:05:03: habe ich auch ein großes Interesse jetzt dafür, Hilfskraft an der Technischen Hochschule zu sein,
00:05:08: da ich ja sowieso zwei Tage frei habe, könnte ich die eigentlich damit schon belegen. Wenn du jetzt
00:05:17: sagst neben der Hochschule, also du studierst ja auch eigentlich vor allem und ja, wie ist es jetzt,
00:05:24: wenn du irgendwie Prüfungsfaser hast oder Deadlines anstehen, die du einhalten musst,
00:05:30: wie bist du da, nicht bisher umgegangen? Also Deadlines sind natürlich immer
00:05:35: bisschen herausfordernd und auch Prüfungsphase. Ich arbeite aber nur vier Stunden, was mir so
00:05:40: ein bisschen den Luxus gibt, dass ich halt vorarbeiten kann und auch nacharbeiten. Und deswegen
00:05:45: habe ich da nie so den Druck verspürt. Ich kann aber relativ flexibel auch meine Arbeitszeiten
00:05:51: einteilen, auch wenn ich mehr Stunden hätte. Das heißt, ich habe in der Prüfungsphase sogar
00:05:55: regulär gearbeitet mit meinen vier Stunden. Ich hatte aber auch Kommunitoninnen, die halt
00:06:00: sieben oder acht Stunden hatten und die haben dann vor oder nach gearbeitet. Kannst du uns
00:06:06: eigentlich von einer Situation erzählen, wo du schon mal im Team sozusagen gearbeitet hast und
00:06:12: wie es da eigentlich ist, wenn man Meinungsverschiedenheiten hat oder halt Konflikte im Team? Also wir
00:06:18: machen viel im Team. Wir sind ja ein Projekt, das heißt wir sind auf Teamarbeit angewiesen. Das heißt,
00:06:24: so eine richtige Situation hatte ich nicht. Dass wir jetzt richtig im Konflikt standen, aber
00:06:30: so Meinungsverschiedenheiten gehören zum Programm. Wir haben auch Skripte geschrieben jetzt für
00:06:35: ein Imagefilm und da hat man natürlich verschiedene Ideen und jeder denkt sich was anderes aus.
00:06:39: Aber ich finde, wenn man da einfach mit Kompromissen einhergeht oder auch versucht zu verstehen,
00:06:45: warum es vielleicht so und so besser wäre, dann funktioniert das super. Das ist alles
00:06:49: eine super angenehmes Arbeitsklima, wo auch gesagt werden kann, wenn mal was nicht richtig funktioniert.
00:06:54: Was spricht denn deine Meinung nach dafür, Hilfskraft jetzt an unserer, also der technischen
00:07:00: Hochschule zu sein? Was natürlich auf jeden Fall dafür spricht, ist, dass man direkt schon an
00:07:07: der Hochschule ist. Das heißt, man studiert und ist direkt schon am Arbeitsplatz. Das hat mir so
00:07:11: ein bisschen geholfen, dass man nicht noch irgendwie weit pendeln muss. Aber es ist auch sehr praxisnah
00:07:16: und praxisorientiert. Wie ich schon gesagt habe, ich habe Sachen im Studiengelernt, die ich jetzt
00:07:20: auch anwenden kann, was mir so ein bisschen dann auch hilft, die Sachen zu lernen. Was ich auch ganz
00:07:26: spannend fand an der Hochschule zu arbeiten, ist, dass man auch so ein bisschen hinter die Kulissen
00:07:30: gucken kann. Also man hat auch in meinem Fall jetzt viel Bezug mit den Professoren. Man arbeitet viel
00:07:35: mit den Professoren und kann mal bei einem Dreh dabei sein. Man kann mal mit den Professoren
00:07:41: außerhalb der Vorlesung reden über andere Themen und so ein bisschen das Ganze hinter der Hochschule.
00:07:48: Die Hochschule ist ja auch ein Arbeitgeber, so ein bisschen mit anschauen zu meinem Verdienst. Ich
00:07:53: bin ja dann sozusagen im öffentlichen Dienst und werde dann auch nach Tarif bezahlt. Und bei mir
00:08:00: sind das jetzt mit vier Stunden 250 Euro, die ich halt monatlich noch dazu bekomme. Würdest du also
00:08:06: empfehlen, eine Höchstkraft an der technischen Hochschule zu sein? Also ich würde es auf jeden Fall
00:08:11: empfehlen, wenn man noch einen Job sucht. Ich habe sogar eine Kommilitone empfohlen und wir arbeiten
00:08:17: jetzt zusammen in einem Team, was total schön ist, weil man einfach nochmal neben der Vorlesung
00:08:22: miteinander ja auch Spaß im Büro haben kann. Generell kommt es ein bisschen darauf an, was man
00:08:29: studiert, ob das dann auch immer einen Job dafür gibt. Aber vor allem in Wirtschaftspsychologie und
00:08:34: Marketing gibt es echt einiges, was man machen kann. Ja, das waren eigentlich schon alle Fragen,
00:08:39: die wir an dich hatten. Vielen Dank für deine ganzen ausführlichen Antworten. Und damit verabschieden
00:08:44: wir uns von euch und hoffen, dass ihr das nächste Mal noch mal dabei seid. Dankeschön, dass du hier
00:08:49: warst. Danke, dass ich da sein durfte. Ja, danke. Danke an die Studierenden für Konzept und Stimmen
00:08:56: und danke an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Mehr Infos zur Hochschule findest du auf unserer
00:09:02: Webseite www.th-ab.de. Bis bald!
00:09:06: [Musik]
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