Stressfrei durchs Semester: So klappt's!

Shownotes

Danke an die Studierenden für Konzept und Stimmen! https://www.th-ab.de/studiengaenge

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📖 Das ganze Studienangebot der TH Aschaffenburg findest du mit Filterfunktion auf der Seite http://www.th-ab.de/studiengaenge 🏰 Warum in Aschaffenburg studieren? ℹ️ Infomaterialien rund ums Studium an der TH AB

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Studipodcast der Technischen Hochschule Aschaffenburg.

00:00:08: Ein Podcast, für den sich Studierende im Rahmen ihres Studiums Konzepte überlegen und selbst

00:00:13: fürs Mikrotreten. An der TH Aschaffenburg wird nämlich Praxis groß geschrieben. Hands-on in

00:00:19: die Zukunft. Du findest hier Themen rund um die Studienwahl und das Studium selbst. Interessant

00:00:25: also für Studieninteressierte und Studierende aus erster Hand zu hören, was hier möglich ist und

00:00:31: wie es an der TH AB so läuft. Also genug von mir, lassen wir die Studierenden sprechen.

00:00:37: Herzlich willkommen zu unserem Podcast der TH Aschaffenburg. Heute reden wir über ein Thema,

00:00:46: das nicht nur Studierende, sondern auch Schülerinnen und Berufstätige betrifft. Die richtige Balance

00:00:52: zwischen Studium, Arbeit und Freizeit oder auch genannt die richtige Work-Life Balance. Ich

00:00:57: bin Katharina, 19 Jahre alt und studiere im ersten Semester Betriebswirtschaft hier in der

00:01:02: Technischen Hochschule Aschaffenburg und leite euch heute durch den Podcast. Auch Teil des Projekts,

00:01:07: aber heute nicht hinter dem Mikro, ist Jean-Marie, der ebenfalls im ersten Semester BW studiert.

00:01:11: Heute nehmen wir sitzen Noa und Alissa, die sich nun jetzt auch mal vorstellen.

00:01:16: Ja, hallo, schön, dass du eingeschaltet hast. Ich bin der Noa, ich bin 19 Jahre alt, gehe auch auf die

00:01:22: TH Aschaffenburg und bin im ersten Semester BWL. Hi, ich bin die Alissa, ich bin 19 Jahre alt und

00:01:29: ich studiere auch Betriebswirtschaft an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Ja,

00:01:33: jeder weiß, an einer Hochschule bzw. Uni gibt es immer richtig viele Deadlines, da noch der

00:01:38: Nebenjob, gleichzeitig noch Lernen und irgendwo, weil man ja auch noch Freizeit und Zeit für

00:01:42: sich haben. Dafür braucht man eine gute Work-Life Balance und genau darum soll es heute gehen.

00:01:47: Ja, genau ebenfalls haben wir heute auch noch einen Gast eingeladen, die wir im späteren Thema

00:01:52: Nebenjob und Studium einbeziehen werden. Sie studiert internationales Immobilienmanagement

00:01:58: im siebten Semester und arbeitet gleichzeitig in Frankfurt, somit hat sie halt ausgiebig

00:02:03: Erfahrungen im Bereich der Work-Life Balance. Ich würde auch sagen, dass wir direkt mit der ersten

00:02:07: Frage starten und zwar, wieso ist Work-Life Balance eigentlich so wichtig? Ja, dazu äußer ich mich

00:02:13: einmal. Ich würde sagen, Work-Life Balance ist besonders wichtig, weil ohne Work-Life Balance

00:02:18: hätten wir halt definitiv Burnouts, so wie halt Angstzustände und auch Depressionen würden

00:02:24: sich dadurch äußern, so wie weitere psychische Beschwerden. Mit der Work-Life Balance kann

00:02:29: man halt die Monotonie im Alltag vermeiden, weil man ja wie gesagt die Balance zwischen dem Alltag

00:02:35: beziehungsweise mit dem Arbeiten hat und dem Lernen. Man fördert so seine Leistungsfähigkeit

00:02:42: und seine Zufriedenheit, da halt wie gesagt mehr Energie und Produktivität somit vorhanden ist.

00:02:48: Ebenso würde ich auch noch eigentlich die Konzentration dazu zählen, so wie Kreativität bei

00:02:54: dem, was man halt tut. Man hat halt mehr Zeit für Familie und seine Hobbys etc., weil man auch

00:03:00: perfekt plant im Alltag und dann entweder halt lernt oder einfach was für sich tut. Man geht halt

00:03:08: leicht und erfüllt dadurch Leben und man kann dadurch halt berufliche sowie persönliche Ziele

00:03:13: erreichen. Ja, wie schafft ihr das immer pünftig zu sein und eure Zeit gut zu managen, weil das

00:03:20: ist ein Punkt, der mir oft schwer fällt? Ja, also ich würde dir deinem empfehlen, nimm die nicht zu

00:03:24: viel auf einmal vor, weil sonst bist du definitiv überfordert. Ich würde es immer sukzessive machen.

00:03:29: Ebenso empfehle ich dir, nimm mindestens acht Stunden Schlaf pro Tag, um konzentrierter zu sein. Falls

00:03:35: du das auch mal nachschlagen möchtest, das hätten wir auf der Ärzteplatte Seite, da haben wir nämlich

00:03:39: die Informationen entnommen. Was ich auch als besonders wichtig empfinde, ist Routine und Struktur,

00:03:46: weil ohne Routine und Struktur hast du halt wie gesagt zu viel Überforderung und du kannst nicht

00:03:52: richtig planen und nimmst dich am Ende zu viel vor und dann wird das einfach auch letztendlich

00:03:57: zu viel. Du hast keine Konzentration, weißt nicht, was du machen sollst. Deswegen, plane schön und

00:04:02: geh kleine Schritte. Ja, was mir immer sehr gut hilft, sind To-Do-Listen. Die habe ich auch auf dem

00:04:08: Handy, weil das habe ich eigentlich immer überall dabei, egal wo ich bin. Wenn mir dann was einfällt,

00:04:13: was ich noch machen muss, was ich nicht vergessen darf, schreibe ich es immer da auf. Und diese App,

00:04:18: wo ich habe, die ist eigentlich auf allen Appelgeräten installiert, das ist diese Erinnerung App. Da kann

00:04:23: man ganz viele Listen machen in verschiedenen Farben mit verschiedenen Emojis und das Gute

00:04:28: daran ist, man kann die auch einplanen. Also man kann planen, an welchem Tag man das machen will,

00:04:33: zu welcher Uhrzeit und es erscheint dann auch automatisch in seinem Kalender. Also man wird

00:04:37: dann nochmal dran erinnert und was ich auch sehr hilfreich finde, ist, dass man die Aufgaben

00:04:44: priorisieren kann. Das ist ja ziemlich nützlich, wenn man sich einen Überblick schaffen will,

00:04:50: was jetzt wirklich wichtig ist und dass man das dann auch zuerst macht. Also wenn es Dinge gibt,

00:04:54: die eine hohe Priorität haben oder vielleicht auf die man nicht so sehr Lust hat, dass man die

00:05:00: als erstes macht und die dann auch erledigt sind. Was auch wichtig ist, sind Pufferzeiten,

00:05:07: dass man die sich auch irgendwo einplant. Denn es kann immer mal irgendwas dazwischen kommen oder

00:05:13: irgendwas dauert länger und da sind diese Pufferzeiten ziemlich sinnvoll und wie Noah auch schon gesagt

00:05:19: hat, dass man sich realistische Ziele setzt. Also es bringt nichts, wenn man sich tausend To-do-Listen

00:05:24: schreibt mit Prioritäten und sich überall einträgt und am Ende schafft man es gar nicht,

00:05:29: weil es viel zu viel ist. Genauso muss man auch eine gewisse Selbstdisziplin mitbringen, weil wenn

00:05:33: man sich das alles plant und im Endeffekt nicht macht, bringt es wie gesagt auch nichts. Also man

00:05:40: muss schon ein Ziel im Auge haben und es dann auch wirklich verfolgen. Ich finde es auch schwer

00:05:46: manchmal Lernzeiten Freizeit wirklich klar zu trennen, weil dadurch habe ich auch das Gefühl,

00:05:52: dass man nicht wirklich abschalten kann. Habt ihr vielleicht Tipps wie man das besser trennen kann?

00:05:56: Also meine Lehrerin in der Oberstufe hat immer gesagt, wir sollen, wenn wir lernen, nicht an's

00:06:02: Handy gehen oder irgendwas anderes machen. Und wenn wir Freizeit haben, dann sollen wir nicht daran

00:06:06: denken, was wir jetzt noch für die Schule machen sollen. Ich finde, was sie gesagt hat, ist auch sehr

00:06:10: hilfreich. Denn wenn man immer bei der Sache, wo man gerade ist, an irgendwas anderes denkt,

00:06:15: dann kommt es einem so vor, als würde man eigentlich immer nur lernen und hätte nie eine Pause. Man

00:06:21: sollte sich also auf jeden Fall Zeit nehmen für seine Interessen außerhalb der Schule, Hochschule,

00:06:27: Uni, Arbeit wie auch immer und sich auch bewusst Pausen einbauen, denn wir brauchen einfach die

00:06:33: Entspannung zwischen drinnen, einfach mal um den Kopf frei zu kriegen. Und das Gehirn kann sich ja

00:06:38: auch nicht mehr als 90 Minuten durchschnittlich konzentrieren, so ungefähr. Deswegen, was ich

00:06:45: auch gerne mache, ist, dass ich mir einen Tag nehme, an dem ich mal wirklich nichts für die Uni

00:06:48: mache, einfach um mal runterzukommen und damit sammelt man ja auch neue Energie, um dann weiter

00:06:55: zu machen, wo man aufgehört hat. Ja, wir stehen ja jetzt kurz vor der Prüfungsphase und ich

00:07:01: habe mir vorgenommen, für die Klausurenphase jeden Tag zwölf Stunden für die Klausuren zu lernen.

00:07:06: Aber es fühlt sich auch ziemlich unrealistisch an. Wie schafft ihr es, realistische Ziele zu

00:07:11: setzen? Also, ich glaube zwölf Stunden sind ein bisschen zu viel. Vor allem, wenn man sich so

00:07:18: viel vornimmt, angenommen, man will jetzt zwölf Stunden zwei Wochen lang lernen, also jeden Tag

00:07:23: zwölf Stunden. Nach dem ersten Tag nimmst du dir schon, boah, gar kein Bock, nächsten Morgen

00:07:28: zwölf Stunden zu lernen und da bleibt die Motivation jetzt auch nicht so lange. Und ich finde,

00:07:34: es macht das Lernen auch irgendwie nochmal lässiger. Ich gehe eher nach dem Motto je früher,

00:07:39: dass du besser jeden Tag immer ein bisschen, dann ist es auch nicht so viel, weil wenn man sich denkt,

00:07:44: ja, ich mache heute zwei Stunden, dann erschlägt es sich nicht so, wie wenn du dir denkst, boah,

00:07:48: heute nochmal zwölf Stunden lernen, das ist, glaube ich, ganz schön viel auf Dauer und man

00:07:54: kann sich ja auch kein zwölf Stunden lang konzentrieren, selbst wenn man Pausen macht. Es ist

00:07:59: ganz normal, dass man Ziele nicht jeden Tag erreicht, also das ist auch wirklich nicht schlimm, dann

00:08:04: verschiebt man es einfach auf wann anders. Ich meine, Energie und Motivationen schwankt ja auch immer

00:08:09: mal, wobei ich sagen muss, Motivation ist auch so eine Sache, Motivation ist nicht immer da,

00:08:14: man muss wirklich diszipliniert sein und wie schon gesagt seine Ziele auch im Blick haben.

00:08:20: Ja, ich würde dir auch empfehlen, mach definitiv genügend Pausen und plane sie guten deinen

00:08:26: Kalender ein, um effizient zu lernen. Ich zum Beispiel, wenn ich mich richtig konzentrieren möchte,

00:08:32: schalte ich mein Handy ab etc. lerne grob zwei Stunden und dann mache ich ungefähr eine halbe

00:08:39: Stunde Pause, aber ich kenne auch viele Leute, die zum Beispiel eine halbe Stunde lernen und

00:08:43: fünf Minuten Pause machen. Den Kalender, also die App, finde ich auch sehr wichtig, weil man kann

00:08:49: ja auch Benachrichtigungen einschalten, sodass wirklich auch seine Termine bzw. Pläne direkt

00:08:54: angezeigt werden, sodass du nicht vergisst und dass du dann ordentlich Struktur dadurch hast.

00:08:58: Und ich würde kleine Ziele am Tag setzen bzw. in der Woche, zum Beispiel wenn du ein Buch liest,

00:09:04: dass du dir zwei Kapitel pro Tag vornimmst und nicht direkt auf einen Schlag 15, weil das wäre

00:09:09: kontraproduktiv. Dann nimmst du nicht den ganzen Inhalt des Buchs mit und das bringt dann auch

00:09:13: nichts. Und ich würde auch vor allem Aufgaben nach dem Energielevel einplanen, weil du kannst

00:09:19: dich jeden Tag 100% geben und wenn du zum Beispiel an einem Tag nur 80% geben kannst,

00:09:23: dann probierst du diese 80% zu füllen. Zum Beispiel morgens würde ich eher wichtige Sachen machen

00:09:29: anstatt abends, weil das Konzentrationslevel definitiv höher ist am Morgen.

00:09:32: Okay, bevor wir jetzt zur nächsten Frage kommen, würde ich gerne jetzt unseren Gast Lisa begrüßen,

00:09:38: die wir heute wegen beruflichen Gründen auch live dazuschalten werden. Vielleicht kannst du

00:09:42: dich einmal kurz vorstellen. Hallo, schön, dass ich heute dabei sein darf. Ja, mein Name ist Lisa.

00:09:49: Ich bin 23 Jahre alt. Ich bin jetzt im letzten Semester meines Studiums. Sprich, es steht jetzt nur noch

00:09:56: im Februar meine Wettklararbeit an und dann bin ich fertig. Ja, freue mich, heute dabei zu sein.

00:10:01: Also die erste Frage von uns wäre, kannst du uns kurz erzählen, wie dein Studium aussieht,

00:10:06: was du nebenbei arbeitest und wie viele Stunden du durchschnittlich dafür aufwendest?

00:10:10: Genau, also mein Studium war grundsätzlich von Beginn bis Ende immer relativ flexibel, dadurch

00:10:19: dass wir halt im kleinen Studiengang sind, konnten wir halt, also wir hatten gleich mal zwei bis drei

00:10:24: Mal die Woche Uni, den Rest habe ich halt immer 20 Stunden gearbeitet. Ich habe also eigentlich jedes

00:10:31: Semester meinen Job gewechselt in ein anderes Unternehmen, um halt eine gewisse Bandbreite an

00:10:37: praktische Erfahrungen zu sammeln. Und genau, wie ich schon sage, schwierig zu vereinbaren. Arbeit und

00:10:43: Studium gleichzeitig. Ich habe es sobald immer so gemacht. An den Tagen, wo ich sowieso schon Uni hatte,

00:10:48: habe ich auch eine Uni gemacht. Sprich, nach der Uni habe ich mich dann nochmal zwei Stunden

00:10:52: hingesetzt, natürlich nach einer kurzen Pause, in die Abend gegessen oder so. Aber es hat mir viel

00:10:57: geholfen, das nochmal meinen eigenen Worten aufzuschreiben oder wenigstens nochmal so ein bisschen das

00:11:01: Skript durchzugehen, nochmal den Tag so Revue passieren zu lassen. Also genau, 20 Stunden die

00:11:06: Woche arbeiten, neben der Uni nochmal so zwei Stunden täglich oder so. Okay, und was hat dich

00:11:14: dazu motiviert, einen Nebenjob anzunehmen und wie bist du dazu gekommen? Genau, also grundsätzlich

00:11:20: erstmal wegen dem Geld, weil ich halt nicht abhängig sein wollte und ich meine, als junger Mensch,

00:11:25: ihr kennt das, man will ja auch irgendwie was unternehmen und wenn man da nicht arbeitet,

00:11:29: ist es natürlich doof. Was weiteres, aus dem Grund, weil ich halt gerne das theoretische gerne in der

00:11:36: Praxis auch erfahren wollte, also wie laufen da die verschiedenen Prozesse ab und außerdem ist es,

00:11:42: also ich würde es jedem ans Herz legen, als Werkstatt zu arbeiten oder halt Praktikas zu machen in

00:11:47: den Semesterferien, einfach weil das super, super gut im Lebenslauf ankommt und du halt auch schon mal

00:11:52: so dieses so ein bisschen, wie ist das dieses Berufsleben, wie sind da so die Prozesse und ich

00:11:57: finde man entwickelt sich halt von seinem ersten Werkstudentenjob bis zum Ende, also man wächst

00:12:03: einfach wie man mit Leuten redet, wie man schreibt und so, das sind halt so die Anregungsfunkte,

00:12:08: die ich hatte. Ja, wie schaffst du das Studium, Arbeit und Freizeit miteinander zu vereinbaren?

00:12:15: Also früher war es halt dann grundsätzlich so, dass ich mir wahrscheinlich einfach in der Woche

00:12:19: immer so zwei, drei Tage genommen habe, okay, da mache ich Sport. Ich muss auch sagen, Freunde sind

00:12:24: teilweise sehr knapp gekommen, weil es gab halt auch Phasen, wie die jetzt auch bald hab, die Prüfungsphase,

00:12:32: da kann man das auch mal hinten anstellen, aber ich finde halt einfach ein gutes Zeitmanagement

00:12:37: für sich selbst und auch mal sich Zeit gönnen und nicht überanstrengen, also ich habe ja gerade eben

00:12:42: auch über die 12 Stunden Lernen gesprochen, was ich aufgreifen wollte. Das soll

00:13:12: man auf jeden Fall vermeiden, sondern sich auch pausen können, wie ihr das gesagt habt.

00:12:51: Und man sollte nicht zu streng zu sich sein, weil das ist ja immer das, was viele Studierenden machen

00:12:57: und dann halt auch dieser Effekt von Burnout und so weiter kommt. Aber teilt euch einfach eure Woche

00:13:03: gut ein, das ist wirklich wichtig und haltet dann auch euch an die Termine, die ihr habt. Also wenn

00:13:07: ich jetzt sage, ich lerne jetzt heute Morgen, dann mache ich das auch. Dann fühle ich mich ja noch

00:13:11: super, habe ein inneres gutes Gefühl und kann danach aus mit meinen Freunden machen oder aus

00:13:15: für mich selbst oder mit der Familie oder einfach. Genau. Danke, Lisa, für den Einblick und für die

00:13:22: Tipps. Ich persönlich verknüpfe meine Arbeit ein wenig mit Fußball, da meine Arbeit in Frankfurt

00:13:29: ist und das ist halt einfach viel einfacher für mich, wenn ich direkt zur Arbeit gehe und nach der

00:13:35: Arbeit dann nur zehn Minuten zum Fußball laufen muss. Deswegen kann man so die Verknüpfung finden,

00:13:41: weshalb ich weniger Stress im Alltag habe. Deswegen kannst du praktisch auch für dich ein Weg finden,

00:13:47: um Arbeit irgendwie mit Sport zu verknüpfen, um Stress im Alltag zu sparen oder zu vermeiden.

00:13:53: Ich würde auch sagen, Arbeit ist auch zwangsläufig, nicht erforderlich, vor allem wenn du im

00:13:58: Erstsemester bist, weil da musst du dich auch erstmal zurecht finden, erstmal ein paar Freunde

00:14:03: finden, schauen, wie du generell lernst, wie du durch die Klausuren kommst und da ist es nicht

00:14:09: immer erforderlich, halt auch noch zusätzlich zu arbeiten, weil das kann einfach nur letztendlich

00:14:14: überfordern. Ich finde auch die erste Priorität ist immer die Uni, bzw. das Studium, aber es kommt

00:14:22: auch sehr darauf an, was du machst und welche Arbeitszeiten du hast. Also ich gehe zum Beispiel

00:14:26: vor der Uni noch arbeiten, manchmal von sechs bis halb acht oder sechs bis neun, je nachdem,

00:14:32: wann unser erstes Modul halt anfängt. Und dann habe ich immer noch Nachmittagszeit zu lernen

00:14:37: oder an den Tagen, an denen wir keine Module haben. Ich finde auch, wenn die Arbeit wirklich Spaß macht

00:14:42: oder es ist immer noch Arbeit, aber wenn sie nicht so schlimm ist und wenn man nette Kollegen hat,

00:14:46: dann ist es auch gar nicht so anstrengend, neben dem Studium noch ein paar Stunden die Woche arbeiten

00:14:51: zu gehen. Ja, dann hätten wir wieder eine Frage an dich, Lisa. Gibt es Strategien oder Routinen,

00:14:57: die dir helfen, diese stressigen Phasen wie Prüfungszeiten zu bewältigen? Also grundsätzlich

00:15:04: erstmal finde ich es super wichtig, dass man jetzt als Beispiel, wie ich schon gesagt habe,

00:15:09: bei der Vor- und Prüfungsphase wirklich sich ran setzt. Dadurch wird danach nicht so knapp.

00:15:15: Grundsätzlich Routinen, die ich habe, sind halt wirklich auch mir Zeit einzuklaren, um

00:15:22: halt sportische Aktivitäten, wie du auch schon nur grundsätzlich nach der Arbeit ja machst. Das

00:15:26: kann man ja auch zwischen dem Lernen noch machen, aber auch mal rauszugehen, spazieren zu gehen. Das

00:15:32: macht einen frischen Kopf und vor allem, sage ich mal, dass man sich danach wieder super gut

00:15:38: konzentrieren kann, weil es ja auch so eine Fändung gibt, wenn man Sport macht, oder halt mal eine

00:15:43: Rote schläft oder so. Das hat mir auch immer geholfen. Aber was auf jeden Fall wichtig ist für

00:15:48: mich oder was wichtig war für mich, um so eine stressige Zeit wie die Prüfungsphase zu überwinden,

00:15:53: war auf jeden Fall, dass ich mir da vorall schon Gedanken gemacht habe, wie ich strukturiere,

00:15:57: sage ich mal, ich habe mir mal meinen Kalender vorgenommen, habe dann jeweils die Tage markiert,

00:16:01: an wenig was mache und habe dann halt den ganzen Tag nur ein Fach gelernt oder mich darauf

00:16:06: vorbereitet. Und das hat mir immer sehr viel Ruhe gegeben, weil ich wusste, okay, ich habe noch

00:16:11: so viel Zeit dafür und dann ist auch nichts zu knapp gekommen. Ja, ich denke auch, dass du

00:16:18: bestimmte Herausforderungen hattest, beides gleichzeitig zu managen, also Studium und

00:16:22: Nebenjob. Wie bist du damit umgegangen? Ja, auf jeden Fall. Also manchmal musst du dann natürlich

00:16:30: auch die, weil für mich war immer Priorität Uni natürlich als erstes, da muss natürlich auch

00:16:35: dann die Arbeit manchmal drunter leiden. Ja, aber als Herausforderung, wie ich damit umgegangen

00:16:41: bin, gut manchmal ist man dann halt einfach gestresst, wie ihr das halt auch kennt. Aber ich

00:16:47: habe dann halt immer versucht, mich ab das zu fokussieren, was wirklich wichtig ist und auch

00:16:52: mit anderen Läufen zusammen zu lernen zum Beispiel. Das hat mir immer gut geholfen, sage ich mal,

00:16:57: aus so sehr stressigen Phasen, wenn ich Uni und Arbeit nicht gut zusammengekommen habe,

00:17:02: habe ich mich halt immer dann darauf so bezogen. Weil man manchmal auch ein bisschen, wenn man

00:17:06: alleine ist, sage ich mal alleine lernt oder so, dann ist es auch nicht immer so gut. Und genau.

00:17:12: Ja, welche Tipps oder Erfahrungen würdest du anderen mitgeben, also uns oder unseren

00:17:18: Zuhörern, die vor der gleichen Herausforderung stehen? Ich würde auf jeden Fall sagen, dass man

00:17:25: hier grundsätzlich, also egal in welchem Semester, ich finde man entwickelt dieses Lernshemen, wie

00:17:32: man selber lernt, ja erst im Laufe seines Lebens und auch wie man mit seinem, sage ich mal,

00:17:39: mit der Work-Life-Balance umgeht. Aber ich finde, man kommt da einfach irgendwann rein. Manchmal

00:17:46: ist man überfordert. Und das finde ich auch wichtig zu sagen, dass es auch in Ordnung ist, wenn man,

00:17:51: wenn es Zeiten gibt, wo man wirklich überfordert ist, wo man sagt, mir ist es gerade zu viel. Ich

00:17:57: finde, man sollte das dann auch nicht kleinrehen und sagen, es ist jetzt doof, dass du überfordert

00:18:01: bist, sondern es ist in Ordnung, dass du überfordert bist. Das kannst du annehmen. Und also einfach

00:18:07: als, sage ich mal, Typ von meiner Seite aus, wie ich ja schon bereits erzählt habe, mit dem Zeitmenschment,

00:18:15: was mir super geholfen hat. Auch wenn manche sagen, ach, das ist nicht so mein Ding, ich will so

00:18:19: flexibel sein, aber gerade das, meiner Meinung nach, gibt dir die Flexibilität, viele andere Dinge

00:18:24: noch zu machen nebenbei. Es muss nicht immer alles perfekt sein. Und das finde ich auch immer

00:18:29: wichtig zu sagen, es gibt doch einfach mal Zeiten, da ist man gestresst und da hilft auch im Moment

00:18:33: nichts, aber genau, das wird immer, immer gut werden. Okay, das wären jetzt auch schon unsere

00:18:39: Fragen an dich gewesen. Vielen Dank, dass du uns deine Erfahrungen und Tipps geteilt hast. Gerne.

00:18:45: Dann würde ich jetzt die nächste Frage wieder an Noah stellen und zwar, ich weiß nicht, ob ich es

00:18:51: auch schon gehört habe, aber nächste Woche ist wieder eine Studentenparty und ich habe das Gefühl

00:18:55: in dieser stressigen Zeit im Studium, kann ich mir so was nicht erlauben und ich habe auch keine

00:19:01: Zeit dafür, wie würdet ihr das anhand haben? Ja, also hier also zu Irish halt die Party als

00:19:06: eine Art Belohnung, sprich die Party findet wahrscheinlich erst meistens Abend statt,

00:19:11: das heißt über den Tag kannst du dir schön die Zeit nehmen und strukturiert für die Uni lernen

00:19:17: und halt so alles abhaken und abends als Belohnung kannst du dann letztendlich Party machen, weil

00:19:22: abends ist es sowieso nicht hilfreich noch weiter zu machen, weil da sowieso eigentlich die

00:19:26: Konzentration schon verflogen ist. Deswegen kannst du dich da ruhig belohnen, also so mache ich es auf

00:19:31: jeden Fall. Sei da definitiv nicht so hart zu dir, das ist wirklich sehr wichtig, weil Stress ist

00:19:37: letztendlich dein größtes Problem meiner Meinung nach, weil wenn du zu gestresst bist, kannst du auch

00:19:42: mal sein, dass du in der Klausurenphase dann Blackout hast und dann verfliegt dir wirklich dein

00:19:46: ganzes Wissen und dann bist du komplett aufgeflogen, deswegen bleib definitiv ruhig und locker und

00:19:53: genießt auch dein Leben. Plan halt deine Zeit gut ein, um abends was mit Freunden zu unternehmen

00:19:58: bzw. einfach deine soziale Kontakte zu pflegen. Es muss jetzt nicht unbedingt eine Party sein,

00:20:02: halt einfach was unternehmen mit Freunden, weil letztendlich ist der Ausgleich ganz wichtig

00:20:08: und es gibt einem auch wieder neue Energie bzw. Motivation zu lernen und wie gesagt,

00:20:16: die Party findet halt eh zu einer Uhrzeit statt, wo du wahrscheinlich in der Regel nicht lernst,

00:20:19: deswegen kannst du dir dann schon mal gern deinen Spaß gönnen. Ja, wie du auch schon gesagt hast,

00:20:24: mit dem Stress, letztens wurde meine Präsentation, die ich als Ersatzleistung machen sollte,

00:20:29: ganz kurzfristig verschoben und das hat mich dann auch total aus der Bahn geworfen und dann

00:20:34: habe ich sie die Woche später halt komplett verhauen, obwohl ich sie ja eigentlich schon

00:20:37: fertig hatte und so. Wie kann man bei so was ruhig bleiben? Also für mich ist sowas auch immer

00:20:43: relativ schwierig, damit umzugehen, weil man hat schon irgendwie eine Struktur im Kopf,

00:20:50: einen Plan und dann wird man so voll aus der Bahn geworfen. Man muss sich einfach immer im

00:20:55: Kopf behalten, dass sich Pläne ändern können, also es kann immer irgendwas dazwischenkommen,

00:20:59: verschoben werden, wie auch immer, man kann es einfach nicht vorhersehen. Und dabei ist es einfach

00:21:04: wichtig, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, weil es bringt jetzt auch nichts, wenn man sich

00:21:08: darüber aufregt. Da muss ich ja auch noch ein bisschen dran feilen, aber am besten ist es

00:21:14: natürlich, wenn man es positiv sieht, wenn zum Beispiel was nach hinten verschoben wurde,

00:21:17: dass man die Präsentation dann nochmal verbessert oder nochmal wiederholt, weil im Endeffekt hat

00:21:21: man ja eigentlich dann mehr Zeit dafür. Und genau deswegen, weil man es ja nicht planen kann,

00:21:27: ist es so wichtig nochmal ums zu wiederholen, diese Pufferzeiten einzubauen, falls was verschoben

00:21:32: wird, falls irgendwas dazwischen kommt, dass man wirklich aufs Worst Case-Szenario quasi vorbereitet

00:21:38: ist. Ja, das unterschreibe ich auch. Also nutze auf jeden Fall die oben genannten Methoden,

00:21:43: um Stress zu reduzieren, weil ich mache das zum Beispiel auch, indem ich Sport mache oder was

00:21:49: mit Freunden unternehme, wenn ich wirklich einfach zu gestresst bin. Oder ich gehe zum

00:21:52: Beispiel auch mal in die Sauna, priorisiere einfach deine Aufgaben nach Wichtigkeit,

00:21:57: die mit der verschobenen Zusatzleistung kollidieren. Also du hast ja schon praktisch für die

00:22:03: Ersatzleistung oder für die Präsentation gelernt, weshalb du eher dir andere Ziele bzw. Pläne

00:22:09: vornehmen kannst und die Priorisierung da auch anders verläuft. Okay, dann erst mal Danke für

00:22:16: eure hilfreichen Tipps. Könntet ihr nochmal kurz die wichtigsten Punkte für eine gute

00:22:20: Work-Life-Balance zusammenfassen? Also worüber wir ja ganz am Anfang gesprochen haben, waren

00:22:26: die gesundheitlichen Vorteile, denn eine gute Work-Life-Balance reduziert vor allem den Stress

00:22:31: und stellt auch das Immunsystem. Ganz wichtig ist es auch Arbeit und Freizeit klar zu trennen. Also

00:22:38: man muss sich wirklich klare Grenzen setzen, was für einen selbst ja auch die Erholung und die

00:22:44: Konzentration dann fördert. Was ich auch noch erwähnen würde, ist die Selbstdisziplin. Das hat

00:22:50: ja unser Gast auch noch mal erwähnt, dass man das, was man sich vornimmt, auch wirklich macht,

00:22:55: also das dann auch wirklich verfolgt, sich dabei aber auch kleine und realistische Ziele setzt,

00:23:01: die man wirklich eher erreicht und die Aufgaben eher nach Energielevel plant, weil man hat ja

00:23:07: nicht jeden Tag dieselbe Energie. Ganz wichtig sind natürlich auch Pausen und Erholung. Ich glaube,

00:23:13: das haben wir auch oft genug erwähnt, weil unser Kopf sich auch einfach mal erholen muss. Wir brauchen

00:23:17: diese Pausen, um weiterhin funktionsfähig zu sein und wirklich effizient lernen zu können.

00:23:22: Ja, dann würde ich auch noch die flexible Planung mit einem beziehen, über die wir gesprochen haben.

00:23:28: Das heißt, dass bei gewissen Änderungen in deinem Zeitplan oder generell in deinem Plan, dass

00:23:33: du halt einfach darauf vorbereitet bist und zusätzlich noch diese Pufferzeit hast, um noch

00:23:38: genügend dafür zu lernen bzw. nicht so gestresst zu sein, dass du halt einfach generell anpassungsfähig

00:23:44: bist und deine Prioritäten setzt und somit dann gut vorbereitet bist. Was ich auch noch sehr

00:23:50: wichtig finde, sind die sozialen Kontakte, die wir bereits erwähnt haben, dass du Zeit für deine

00:23:55: Freunde hast oder generell Freizeitaktivitäten, um halt mal einfach den Kopf frei zu kriegen,

00:24:01: die selbst zu belohnen, nachdem du vielleicht vier bis sechs Stunden mal am Tag gelernt hast.

00:24:06: Und dann ging es auch noch um die gesunden Gewohnheiten. Das heißt, Schlaf und Ernährung,

00:24:13: welche auch die physische und mentale Belastbarkeit stärken, natürlich sehr wichtig, weil wenn du

00:24:19: nicht richtig ausgeschlafen bist bzw. dich nicht gut ernährst, kannst du auch nicht so gut konzentriert

00:24:24: in den Alltag starten meiner Meinung nach. Letztendlich auch ein sehr unterschätzter Punkt.

00:24:29: Finde auch Zeit für dich. Kümmerer dich um dich selber und führe einfach mal deine Hobbys aus

00:24:34: oder Interessen, um dich einfach mal generell zu erholen und etwas Abwechslungen in den Alltag

00:24:39: zu bringen. Das heißt, dich einfach mal zu entspannen. Okay, dann vielen Dank euch für die kurze

00:24:44: Zusammenfassung. Nun haben wir auch schon das Ende dieser Podcast-Folge erreicht und zum

00:24:49: Abschluss möchten wir uns herzlich bei unserem Gast Lisa bedanken, dass sie ihre Erfahrungen und

00:24:53: Tipps mit uns geteilt hat. Wir hoffen, dass auch du aus dem Gespräch wertvolle Anregungen mitnehmen

00:24:59: konntest, sei es für deine eigene Work-Life Balance oder den Umgang mit Studium um Nebenjob. Wenn

00:25:05: dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast, lass uns eine Bewertung da und teile

00:25:09: die Folge mit anderen, die davon profitieren könnten. Dann bis zur nächsten Folge, bleibt

00:25:14: inspiriert und achte auf deine Balance. Danke an die Studierenden für Konzept und Stimmen und danke

00:25:21: an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer. Mehr Infos zur Hochschule findest du auf unserer Webseite

00:25:26: www.th-ab.de. Bis bald!

00:25:30: [Musik]

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